Bittere Niederlage gegen Wetzlar

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FRISCH AUF!-Torwart Daniel Rebmann startete mit mehreren Paraden in das Spiel gegen die HSG Wetzlar, so dass FRISCH AUF! durch Treffer von Jacob Bagersted und Marcel Schiller mit 2:0 in Führung gehen konnte.

Der Treffer des FRISCH AUF!-Linksaußens fiel per Siebenmeter in der 9. Spielminute, was gleich aufzeigte, dass erneut die Abwehrreihen und Torhüter dominierten. Wetzlar kam erst in der 10. Minute zu seinem ersten Treffer. FRISCH AUF! blieb bis zum 4:2 (14.) in Führung, vergab aber schon zu diesem Zeitpunkt eine höhere Führung durch freie Fehlwürfe vom Kreis. Die HSG Wetzlar kam durch Treffer von Nils Torbrügge und Kristian Björnsen zum 4:4 Ausgleich. Fortan legte jeweils FRISCH AUF! einen Treffer vor und die HSG glich wieder aus. Mehrfach konnten sich die FRISCH AUF!-Feldspieler beim gut haltenden Daniel Rebmann bedanken, aber auch HSG-Keeper Till Klimpke stand ihm in nichts nach. In der 27. Spielminute traf Marco Rentschler nach einem Tempogegenstoß zum 9:7, doch abermals kamen die Hessen zum 9:9-Ausgleich durch einen Siebenmetertreffer von Maximilian Holst. Im letzten Angriff der ersten Halbzeit spielte FRISCH AUF! während einer Zeitstrafe gegen Tim Kneule die Zeit perfekt herunter und traf durch Nemanja Zelenovic zum 10:9-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit geriet FRISCH AUF! schnell in Rückstand. Die Ursache lag in drucklosen Angriffen, so dass FRISCH fünf Minuten ohne eigenen Treffer blieb, aber durch drei HSG-Treffer mit 10:12 ins Hintertreffen geriet. Sebastian Heymann traf zum 11:12, aber die Gäste blieben am Drücker und konnten ihre Führung bis zur 43. Spielminute auf 13:17 ausbauen, vor allem weil Filip Mirkulovski klug Regie führte und auch selber traf. Eine erste Parade des inzwischen eingewechselten Primoz Prost unterbrach den Lauf der HSG und Kresimir Kozina sowie Ivan Sliskovic konnten in Überzahl auf 15:17 verkürzen. Bis zum 17:19 durch Josip Peric (51.) blieb es beim Zwei-Tore-Rückstand von FRISCH AUF!, aber eine doppelte Überzahl blieb in der Folge ungenutzt und die HSG erhöhte auf 17:22. Die HSG spielte in dieser Phase – mit der Führung im Rücken – clever und geduldig. Dann aber stellte FRISCH AUF! auf eine ganz offensive Abwehrformation um und kam durch Treffer von Joscha Ritterbach, Ivan Sliskovic und Nemanja Zelenovic bis auf 21:22 in der 59. Spielminute heran. Nils Torbrügge knickte das zarte Pflänzchen der Hoffnung mit seinem Treffer zum 21:23 eine Minute vor Schluss. Am Ende hieß es leistungsgerecht 22:24 und die Punkte gehen verdientermaßen nach Wetzlar. FRISCH AUF! spielte im Angriff zu drucklos und vergab zu viele klare Wurfchancen.

Gästetrainer Kai Wandschneider: „Bei uns herrscht natürlich große Freude über den Sieg in Göppingen. Das Spiel war auf beiden Seiten geprägt von einer starken Abwehr und guten Torhütern. In der 2. Halbzeit konnten wir uns dann etwas absetzen. Dort hat Filip Mirkulovski Verantwortung übernom-men und überragend gespielt. Am Ende bringen wir uns durch die Unterzahlsituation in die Bredouille und haben plötzlich etwas zu verlieren. Dann hält Till Klimpke aber die entscheidenden Bälle. Alles in allem geht der Sieg auch in Ordnung.“

FRISCH AUF!-Trainer Hartmut Mayerhoffer: „Wir sind natürlich nicht zufrieden mit unserer Leistung und sehr enttäuscht. Von Anfang an hatten wir im Angriff Probleme und haben zu viele Chancen vergeben. Und auch das Tempo von hinten heraus hat uns gefehlt. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben. Das war heute weit unter unseren eigenen Ansprüchen.“

FRISCH AUF! - HSG Wetzlar 22:24 (10:9)

FRISCH AUF!: Rebmann (1.-42.), Prost (42.-60.); Kneule 2, Ritterbach 1, Damgaard (ne.), Heymann 2, Bagersted 1, Peric 2, Sliskovic 2, Sörensen (ne.), Schiller 7/6, Rentschler 1, Schöngarth, Zelenovic 3, Kozina 1.

HSG: Klimpke (1.-60.), Ivanisevic (bei 7m); Kneer, Björnsen 4, Mirkulovski 4, Schreiber, Torbrügge 2, Weissgerber 1, Frend Öfors, Holst 4/4, Forsell Schefvert 1, Rubin 4, Lux, Lindskog 1, Cavor 3.

Spielfilm: 2:0 (9.), 4:4 (14.), 9:7 (27.), 9:9 (30.) 10:9 (Hz.) - 10:12 (34.), 13:14 (39.), 13:17 (43.), 17:19 (51.), 17:22 (54.), 21:22 (59.), 22:24 (Ende).

Strafen: 3/5

Zuschauer: 3800.

Schiedsrichter: Kern / Kuschel.

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Letzte Aktualisierung: 20.05.2019 04:39:35
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