Flensburg weiterhin auf Kurs

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Die SG Flensburg-Handewitt heimste die Punkte 59 und 60 ein und stellte damit ihre beste Saisonbilanz von 2004/5 ein. Am Abend gewann sie mit 30:20 (14:9) beim TVB 1898 Stuttgart.

Stuttgart befand sich im Bann des Ballsports. Während die Fußballer vom VfB Stuttgart nur eine gute Stunde später ein paar Meter weiter ihren Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt aufnahmen, stellte sich der TVB 1898 Stuttgart der SG in den Weg. Besonders gut gelang das in den ersten zehn Minuten, als dem Tabellenführer nur zwei Treffer glückten. Schwierigkeiten im Spielaufbau, aber auch zwei Pfostenwürfe verhinderten zunächst eine bessere Ausbeute. Magnus Röd verkürzte zwar auf 3:4, musste aber direkt danach an der Hand behandelt werden.

Positives gab es dennoch schon in der Anfangsphase zu vermelden: Tobias Karlsson (s.Foto) konnte mitwirken und besetzte in seinem 499. Spiel für die SG das Abwehrzentrum – hinter Rasmus Lauge, der wieder als Spitze einer 5:1-Formation agierte. Vorne übernahm der Däne viel Verantwortung, erzielte mit seinem fünften Tor das 6:7 und damit die erste Führung der SG. Maik Machulla baute um, ließ nun mit einer 6:0-Defensive decken. Die Stuttgarter wirkten zunehmend ratloser, blieben satte zehn Minuten ohne Erfolgserlebnis. Der eingewechselte Göran Johannessen erhöhte mit einem Unterhandwurf auf 7:11. Zur Pause war der Vorsprung gar auf fünf Treffer angewachsen. Alles lief nach Plan.

Nach der Pause war Simon Hald an der Reihe. Er hatte das Pech, dass die Stuttgarter mit mehr Konzentration und Elan aus der Kabine zurückgekehrt war. Ihre Effizienz stieg deutlich an. Die Hausherren näherten sich auf 16:19 an und witterten Morgenluft. Doch nach einem Gegenstoß flog der Ball am Gehäuse vorbei. Danach nahm sich Gøran Johannessen ein Herz, traf selbst und bediente im nächsten Angriff Magnus Rød. Das Polster bertrug wieder fünf Tore. Wenig später landete der Ball am Kreis bei Simon Hald, der zum 17:23 einlochte. Hier sollte nichts mehr anbrennen. Angeführt von Göran Johannessen, der einige exzellente Entscheidungen fällte, bastelte die SG sogar noch etwas am Torverhältnis. So kann die SG zufrieden in den Norden zurückfahren. Ab Sonntag wird sich auf das letzte Heimspiel gegen die Füchse Berlin vorbereitet.

TVB 1898 Stuttgart – SG Flensburg-Handewitt 20:30 (9:14)

TVB 1898 Stuttgart: Bitter (4 Paraden), Maier (ab 53., bei einem 7m) – Schimmelbauer (1), Häfner (2), Weiß (1), Schagen (8/8), Schweikardt, Späth, Röthlisberger (1), Schmidt (3), von Deschwanden, Baumgarten (1), Pfattheicher (3), Foege

SG Flensburg-Handewitt: Buric (8 Paraden), Bergerud (bei zwei 7m) – Karlsson, Golla (1), Hald (2), Glandorf, Svan (1), Wanne (6/4), Johannessen (6), Gottfridsson (2), Lauge (7), Rød (5)

Schiedsrichter: Thöne und Marijo Zupanovic (Berlin);

Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Späth 2 – Svan 2, Lauge 2);

Siebenmeter: 8/8:4/4;

Zuschauer: 5959
Spielverlauf: 1:0 (2.), 2:2 (7.), 4:2 (10.), 4:4 (12.), 6:5 (13.), 6:8 (17.), 7:8 (18.), 7:12 (27.), 9:13 (30.) – 10:15 (32.), 11:16 (33.), 13:16 (36.), 14:17 (37.), 14:19 (40.), 16:19 (42.), 16:21 (46.), 17:23 (49.), 18:23 (50.), 18:27 (56.), 20:28 (58.)

 

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Ergebnisdienst Bundesliga

22.08.2019 19:00
Liqui Moly Handball-Bundesliga, 01.Spieltag
  
HSG Wetzlar - TBV Lemgo Lippe 0 : 0
  
HSG Nordhorn-Lingen - Bergischer HC 0 : 0
  
SC Magdeburg - HBW Balingen/Weilstetten 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 21.08.2019 06:54:40
Legende: ungespielt laufend gespielt