Punkteteilung in Stuttgart

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Emotionen und Zeitstrafen prägten das Spiel von GWD Minden beim TVB Stuttgart. Lange Zeit war die Partie offen und endete auch wegen eines starken Jogi Bitter mit einem 24:24-Unentschieden.

Das Aufeinandertreffen, welches von Miljan Pusica mit der 1:0-Führung der Mindener eröffnet wurde, versprach von Beginn an, eine offene Partie zu werden. Nach den ersten Toren wurde das Spiel jedoch zäher und auf Seiten der Mindener schlichen sich die Fehler ein, was von den Stuttgartern konsequent ausgenutzt wurde. Durch den starken Jogi Bitter im Tor konnte Stuttgart das Spiel an sich ziehen und zwischenzeitlich eine Vier-Tore-Führung zum 10:6 erspielen. Jedoch fing sich die Mindener 6:0-Deckung wieder und konnte so zur Pause auf 14:14 gleichziehen.

Das positive Ende der ersten Hälfte konnten die Grün-Weißen zu Beginn der zweiten 30 Minuten nicht aufgreifen, wodurch die Hausherren erneut in Führung gingen. Doch auch bei den Stuttgartern waren technische Fehler dafür verantwortlich, dass das Spiel auch in der zweiten Hälfte weiterhin offen blieb und keine der beiden Mannschaften sich absetzen konnte. Im Laufe der zweiten Halbzeit wechselte die Führung wie schon zu Beginn zwischen den Teams hin und her und auch die Härte und Hektik des Spieles nahmen zu. Die fehlende Konsequenz in den Abschlüssen und den Siebenmetern, sowie ein wieder erstarkter Jogi Bitter machte es den Mindenern hinten schwer und ermöglichte den Hausherren so, die letzte Viertelstunde des Spieles mit einer Zwei-Tore-Führung einzuläuten. Die folgenden Minuten waren den Vorgängern ähnlich. Minden konnte ausgleichen, in Führung gehen, kassierte den Ausgleich und lag wieder zurück, sodass das Spiel auch zum Ende hin keinen klaren Favoriten zeigte. In einer hitzigen Schlussphase gelang es keiner Mannschaft, das Siegtor zu erzielen und so hieß es am Ende 24:24 Unentschieden.


Frank Carstens: „Wir sind naütlrich zufrieden damit, ausßwärts gepunktet zu haben. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, wir haben 3:5 Punkte nach unserem Auftaktprogramm und unserer personellen Situation, dann hätten wir die sicher blind genommen. Wir haben heute ingesamt die klareren Chancen nicht genutzt. Die Situation heute war, dass die Suttgarter nicht zum Tor gekommen sind und wir zwar bis zum Tor, aber dann nicht über die Linie. Ich habe großen Respekt vor der Moral meines Teams, wie wir hier mit all den Minuserlebnissen umgegangen sind. Wir haben das gut weggesteckt und sind immer wieder über eine sehr angagierte Abwehrleistung in das Spiel hineingekommen, haben hinten viele Bälle gewonnen und Stuttgart so in eine schwierige Situationen gebracht. DAs war sicherlich die Basis dafür, dass wir hier den einen Punkt geholt haben.“

Jürgen Schweikert: „Ein sehr emotionales Spiel. Zur Halbzeit steht es 14:14 und am Ende steht es 24:24 , deshalb denke ich ist dieses Unentschieden gerechtfertigt. Natürlich haben wir zweimal die Chance, wo wir mit zwei Toren weg sind in der zweiten Halbzeit das Spiel vielleicht dann auch zu unserer Seite zu kippen aber dann merkt man einfach, dass wir noch nicht stabil genug sind. Wir machen dann zu einfach Fehler und lassen Minden zurückkommen. Wir sind im Moment schwer am impsovisieren, von daher sind wir froh, dass wir einen Punkt geholt haben.“

Torschützen GWD: Juri Knorr (5), Christoffer Rambo (4), Kevin Gulliksen (4/1), Lucas Meister (2), Joscha Ritterbach (2), Miljan Pusica (2), Marian Michalczik (2), Christoph Reißky (2), Savvas Savvas (1/1).
Im Tor: Malte Semisch (1.-60. 3 Paraden), Leon Grabenstein

Toschützen TVB: Elvar Asgeirsson (6), Patrick Zieker (5/3), Adam Lonn (4), Zarko Peshevski (4), Sascha Pfattheicher (3), Max Häfner (1), Robert Markotic (1)
Im Tor: Jogi Bitter (1. – 60. mit 13 Paraden), Nick Lehmann

Zeitstrafen: Meister (17., 32), Knorr (34.), Rambo (40.) – Asgeirsson (4., 52.), Späth (15., 30.), Markotic (22., 60.) Röthlisberger (39.), Lonn (56.)

Spielfilm: 2:2 (5.), 4:4 (10.), 7:5 (15.), 10:7 (20.), 12:10 (25.), 14:14 (30.), 16:14 (35)., 17:18 (40.), 20:19 (45.), 21:22 (50.), 23:23 (55.), 24:24 (60.)

Schiedsrichter: Mirko Krag und Marcus Hust

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