Wetzlar erwartet Punkte gegen Aufsteiger

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Drittes Heimspiel für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar in der neuen Saison – und ein wichtiges dazu. Am Sonntag gastiert der Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen in der Rittal Arena Wetzlar. Anwurf der Partie, für die im Vorverkauf erst 3.200 Eintrittskarten verkauft wurden, ist um 16.00 Uhr.

„Gerade nach dem tollen Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt hätte die Mannschaft mehr Zuschauer verdient“, zeigt sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp über den bisherigen Ticketabsatz doch leicht enttäuscht. „Trotzdem bin ich mir sicher, dass wir wieder eine tolle Stimmung in der Rittal Arena haben werden. Diese braucht die Mannschaft auch in diesem wichtigen Heimspiel, in dem es gilt die Punkte in Mittelhessen zu behalten.“

Eine lautstarke Unterstützung von den Rängen wird auch nötig sein, denn die Mannen von Trainer Kai Wandschneider nehmen erstmals in der noch jungen Saison 2019/2020 die Favoritenrolle ein. Der Gast aus der Grafschaft Bentheim ist zwar nach dem Zwangsabstieg 2009 aus der höchsten deutschen Spielklasse wieder in die Beletage zurückgekehrt, doch bislang verbuchten die Niedersachsen in den ersten vier Begegnungen nichts Zählbares und zieren mit 0:8 Punkten den letzten Platz der Tabelle der LIQUI MOLY HBL.

"Wir müssen hellwach sein und dürfen uns keine Schwankungen im Spiel erlauben. Nur wenn wir an die Leistung gegen Flensburg-Handewitt anknüpfen, können wir auch unseren Heimvorteil nutzen", nennt Kai Wandschneider die Ausgangsbasis seines Teams vor dem sonntäglichen Aufeinandertreffen. Hintergrund für die Warnung des Diplom-Sportwissenschaftlers ist der Nordhorner Auftritt bei der HBW Balingen-Weilstetten. In der "Hölle Süd" lagen die Mannen von Neu-Trainer Geir Sveinsson bereits aussichtlos hoch zurück, kämpften sich aber bis auf einen Treffer heran, um dann knapp mit 23:25 zu unterliegen. Der isländische Coach, der in der Saison 2014/15 beim SC Magdeburg an der Seitenlinie stand, löste kurz vor Rundenbeginn HSG-Aufstiegscoach Heiner Bültmann ab, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste.

Das Team aus der Grafschaft Bentheim verfügt über eine eingespielte Truppe, die mit Anton Prakapenia (HSC Coburg) und Robert Weber (SC
Magdeburg) noch zwei Spieler mit Erfahrung und Qualität dazu bekommen hat. Torhüter Björn Buhrmester unterstrich zuletzt im Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen seine Klasse, während "im Rückraum Georg Pöhle nicht nur die Fäden zieht, sondern auch torgefährlich agiert", fügt der Wetzlarer Coach hinzu. Wandschneider weiß, dass sich sein Team keine Schwächephasen erlauben darf. Individuelle und mannschaftliche Stabilität sind über die 60 Minuten bei den Grün-Weißen angesagt, denn nur wenn das Team souverän agiert, findet es auch in die Erfolgsspur zurück.

Selbst wenn nach Auffassung des 59-Jährigen trotz der 30:33-Niederlage beim Bergischen HC "viele Sachen von uns gut gemacht wurden, waren wir nicht 60 Minuten bei 100 Prozent", müssen laut Wandschneider die Mirkulovski, Cavor und Co. konstanter agieren. Dazu zählt auch eine Steigerung in der Abwehraggressivität und im Zusammenspiel der Defensive mit den Torhütern Till Klimpke (s. Foto) und Tibor Ivanisevic.

Auch in mentaler Hinsicht sieht der Wetzlarer Trainer Steigerungsbedarf bei seinen Schützlingen: "Jeder Spieler muss sich in die Verfassung bringen, um ein gutes Niveau abzuliefern". Daran mangelte es bei den Grün-Weißen aber zuletzt beim Gastspiel in Wuppertal. Nur wenn sie diszipliniert ihre Linie beibehalten, kommen sie auch aus ihrer derzeitigen "Findungsphase" heraus.

In den zehn Bundesligajahren von 1999 bis 2009 standen sich die Kontrahenten in 20 Spielen gegenüber, von denen die HSG Wetzlar allerdings nur vier Begegnungen erfolgreich gestalten konnte. „Diese Bilanz gilt es am Sonntag mit einem Heimsieg zu verbessern“, so Kai Wandschneider.

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