HBL-Lizenzierungskommission trifft Entscheidungen

2.Bundesliga
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Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat für HSC 2000 Coburg und TuSEM Essen einen positiven Lizenzentscheid. Beide Vereine konnten das Vorliegen der erforderlichen finanziellen und infrastrukturellen Kriterien nachweisen und stehen somit als Aufsteiger in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga fest.

Bereits am 2. April konnte das unabhängige Gremium den anderen Vereinen in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb für die Saison 2020/21 erteilen.

Mit ihren positiven Lizenzentscheidungen will die Lizenzierungskommission ein positives, motivierendes Zeichen an die Klubs senden, die sich als Krisenmanager in diesen schwierigen Zeiten täglich beweisen. Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie derzeit kaum überschaubar sind, hat die Lizenzierungskommission alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga zu einer außerordentlichen Nachlizenzierung bis Ende August 2020 verpflichtet.

Grünes Licht gibt es von der Lizenzierungskommission auch für die jeweils Staffelersten der vier 3. Ligen. Folgende Klubs werden demnach in der Saison 2020/21 in der 2. Handball-Bundesliga antreten:

- Wilhelmshavener HV aus der 3. Liga Nord-West
- Dessau-Rosslauer HV 06 aus der 3. Liga Nord-Ost
- TV Großwallstadt, Aufsteiger aus der 3. Liga Mitte
- TuS Fürstenfeldbruck Aufsteiger aus der 3. Liga Süd

Den Lizenzbewerbern HC Empor Rostock und VfL Eintracht Hagen konnte aufgrund des Fehlens der sportlichen Qualifikation keine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga für die Saison 2020/2021 erteilt werden. Die sportliche Berechtigung zum Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. HBL für die Saison 2020/2021 haben durch die Entscheidungen von DHB und HBL zum Abbruch der Saison 2019/2020 mit einer Wertung zum Stichtag 12. März 2020, nur die sich nach der Quotienten-Regelung ergebenden Meister der 4 Staffeln der 3. Liga.

Die HSG Krefeld bleibt ohne Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga für die Saison 2020/21. Damit folgt das HBL-Präsidium einer Empfehlung der Lizenzierungskommission. Die HSG Krefeld hatte gegen den Beschluss der Lizenzierungskommission, der HSG Krefeld keine Lizenz für die Saison 2020/2021 zu erteilen, Beschwerde eingelegt. Der Zweitligist der Saison 2019/20 hatte zunächst auf die Teilnahme am Spielbetrieb der Saison 2020/2021 verzichtet und seinen Lizenzantrag auch nicht fristgemäß innerhalb der Ausschlussfrist zum 1. März 2020 bei der Lizenzierungskommission eingereicht.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.