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Kräfte bündeln zum Jahresabschluss

2.Bundesliga
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Kurz vor dem Jahreswechsel (30.12.2020 / Anpfiff: 19.30 Uhr) gastiert mit dem TuS Fürstenfeldbruck eine ganz unangenehme Mannschaft in der Rittal Arena. Der Aufsteiger konnte aus den letzten vier Spielen drei Siege einfahren, agiert in vielen Belangen unkonventionell und verfügt über eine sehr eingespielte Mannschaft.

Wer sich auf einen lockeren „Jahresausklang“einstellt, täuscht sich gewaltig. In der abgebrochenen Vorsaison sicherte sich der TuS Fürstenfeldbruck die Meisterschaft in der 3.Liga Süd und schaffte nach 1993 ein zweites Mal in der Vereinshistorie den Sprung in die zweithöchste Spielklasse Deutschlands. Betrachtet man den TuS genauer, springt besonders ein Faktor ins Auge. Kontinuität. Mit Martin Wild sitzt zum Beispiel seit zehn Jahren derselbe Trainer auf der TuS-Bank, der die Kreisstadt aus der Bayernliga in die 2.HBL führte. Trotz des Aufstiegs macht man bei den Südbayern keine großen Sprünge, sodass kein Vollprofi verpflichtet wurde und das Aufsteigerteam nahezu komplett erhalten blieb.

Konzentration bis zum Schluss

„Sie stellen eine offensive Deckung, die bis zum Schluss kämpft. Es wird verdammt schwierig, dort die Geduld zu bewahren und sich nicht zu überhasteten Handlungen provozieren zu lassen. Wir müssen über die gesamte Spielzeit konzentriert sein und wieder von der Einstellung her dieselben Attribute an den Tag legen, wie auch in den letzten Spielen. Unsere 3:2:1-Abwehr muss sattelfest stehen, wir müssen mehr Wege gehen, um so zu unserem Tempospiel zu finden und vor allem zurückzulaufen. Sie spielen einen verdammt schnellen Ball nach vorne, weshalb der Rückzug ein ganz wichtiger Punkt sein wird“, verriet TVH-Trainer Johannes Wohlrab, der um die Stärken der kommenden Gegner sehr gut Bescheid weiß. Bei diesen dirigiert Falk Kolodziej das Spiel und ist mit 63 Toren und 56 Assists der gefährlichste Mann der „Brucker Panther“.

Eingespielte Mannschaft

Wie der TV 05/07 Hüttenberg Kolodziej und Co. entgegentreten möchte, offenbarte Wohlrab auch: „Wir haben uns intensiv auf TuS Fürstenfeldbruck vorbereitet. Es wird ganz endscheidend sein, dass wir jetzt noch einmal im letzten Spiel des Jahres alle Kräfte bündeln. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde voll da sein. Wir müssen nicht nur 100 Prozent, sondern 110 Prozent geben, weil Fürstenfeldbruck eine sehr eingespielte Mannschaft hat und somit eingefährlicher Aufsteiger ist. Wir müssen uns konzentriert an unseren Plan halten, um das Jahr auch mit zwei Punkten abzuschließen, was unser Ziel ist.“

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