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Verletzungssorgen und Entwarnungen in Gummersbach

Bild: VfL Gummersbach

2.Bundesliga
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Eine Woche vor dem Start in die Saison 2020/21 der 2. HBL ist die Verletztensituation beim VfL Gummersbach angespannt.

Während Robin Haller, Luis Villgrattner (siehe Foto) und Timm Schneider beim gestrigen Testspiel gegen den Bergischen HC gar nicht aufliefen, musste Neuzugang Ellidi Vidarsson in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt die Platte verlassen. Zum ersten Spieltag am Freitag, den 2. Oktober, sollen Schneider und Vidarsson, die nur kleinere Blessuren erlitten haben, wieder fit sein. Anders sieht es bei Villgrattner und Haller aus, bei denen sich der VfL Gummersbach dagegen auf längerfristige Ausfallzeiten einstellen muss.

Luis Villgrattner, der in der Vorbereitungsphase nur wenige Einsatzminuten hatte, hat eine Zunahme seines Knorpelschadens im linken Knie zu beklagen, was sich sowohl bei den ärztlichen Untersuchungen bemerkbar macht als auch durch Schmerzen. „Ursprünglich wollten wir Luis mit dosiertem Training durch die Saison bringen. Dadurch, dass er jetzt aber schon starke Schmerzen verspürt, macht das keinen Sinn“, erklärt Mannschaftsarzt Dr. Jochen Viebahn. Geplant ist nun die Durchführung einer Knorpeltransplantation durch Dr. Jan Vonhoegen, ebenfalls Mannschaftarzt beim VfL, infolgedessen neuer Knorpel wachsen soll. Viebahn geht dabei von einer Ausfallzeit von sechs Monaten mit anschließender Rehabilitationsphase aus.

Auch Robin Haller laboriert an einem fortgeschritten Knorpelschaden im linken Knie als Folge einer Abwehraktion im Training im Dezember 2019, infolgedessen der Spielmacher im Januar dieses Jahres erfolgreich operiert worden war. „Im MRT hat sich jetzt aber gezeigt, dass dafür an einer anderen Stelle ein neuer Knorpelschaden aufgetreten ist“, so Viebahn. Auch im Fall des 34-Jährigen steht eine mögliche Operation im Raum.

Entwarnung kann der Gummersbacher Mannschaftsarzt bei Ellidi Vidarsson geben. Nachdem der Isländer beim gestrigen Testspiel gegen den BHC mit seinem rechten Sprunggelenk umgeknickt war, ergaben die ersten Untersuchungen heute Morgen, dass sich Vidarsson eine Bänderdehnung und damit keinen Bänderriss zugezogen hat. „Er bekommt jetzt eine Sprunggelenkorthese, trainiert erst einmal nur den Oberkörper und darf dann in der nächsten Woche, wenn der Schmerz nachlässt, wieder aufs Fahrrad“, erklärt Viebahn das weitere Vorgehen. Einem Einsatz am ersten Spieltag sieht der Mannschaftsarzt zuversichtlich entgegen.

Noch optimistischer sieht die Situation bei Timm Schneider aus. Der Kapitän des VfL Gummersbach hatte sich bereits im vorletzten Testspiel am vergangenen Samstag gegen TUSEM Essen eine Adduktorenzerrung zugezogen und wurde gestern gegen den Bergischen HC weiter geschont. „So eine Zerrung braucht etwa sieben bis neun Tage. Daher gehen wir fest davon aus, dass Timm beim ersten Saisonspiel dabei ist“, so Viebahn.

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