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Der TV 05/07 Hüttenberg hat den Härtetest gegen den letztjährigen Bundesliga-Dritten SC Magdeburg mit 21:32 (7:16) verloren. Bei tropischen Temperaturen vor rund 500 Zuschauern in der Franz-Vollbring-Halle Schönebeck waren Markus Stegefelt, Simon Belter und Robin Hübscher (je vier Treffer) erfolgreichste Werfer des TVH.

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Foto: Verein

Handball-Zweitligist TuS Ferndorf reagiert auf den Ausfall von Stammtorwart Lucas Puhl und verpflichtet einen neuen Torhüter. Vom slowenischen Erstligisten RK Maribor kommt Marin Durica zum Siegerländer Traditionsclub.

Der 27-jährige Kroate ist bereits in Kreuztal eingetroffen und wird schon am Dienstag ins Training einsteigen.
Der Transfer wurde notwendig durch den monatelangen Ausfall der Ferndorfer Nr. 1 im Tor, Lucas Puhl, der sich einen Kahnbeinbruch zugezogen hat. „Wir freuen uns sehr, in so kurzer Zeit einen starken Ersatz für Lucas gefunden zu haben. Die Eindrücke, die wir bislang von Marin Durica gewinnen konnten, haben uns absolut überzeugt.“, äußerte sich Geschäftsführer und Sportlicher Leiter Mirza Sijaric erleichtert zur Schließung der entstandenen Lücke.

„Allerdings war die Verpflichtung nur durch die tolle Unterstützung unserer Sponsoren zu realisieren, stellte Geschäftsführer Dirk Stenger klar. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Partnern, die dazu beigetragen haben.“

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In der Sporthalle Steinbreche in Refrath hat der VfL Gummersbach am Sonntagnachmittag sein erstes Testspiel der Saison 2019/20 absolviert. Zu Beginn der Vorbereitungsphase hatte sich VfL-Coach Torge Greve mit der HSG Refrath-Hand einen ambitionierten Oberligisten als Gegner ausgesucht, der mit vollem Haus, rund 600 begeisterten Zuschauern und einer tollen Organisation einen perfekten Rahmen für den ersten Auftritt der neuen Mannschaft bot.

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Foto: Michael Elser

Bislang läuft es durchaus gut bei Zweitligist HSG Konstanz. Nach den ersten drei Wochen der Saisonvorbereitung kann Cheftrainer Daniel Eblen ein zufriedenes Fazit ziehen. Ob seine Mannschaft die gewünschten kontinuierlichen Schritte vorwärts von Woche zu Woche weiterhin gehen kann, wird sie im Härtetest gegen den Schweizer Nationalliga-Club Kriens-Luzern (Mittwoch, 18 Uhr, Schänzle-Sporthalle) sowie am Samstag beim hochkarätig besetzten Riva-Cup in Backnang unter Beweis stellen können.

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Foto: H. Burbach

Am Samstag durfte das Team von Trainer Michael Lerscht erstmals nach der Pause wieder ein Spiel bestreiten. Im Testspiel gegen den Drittligisten HSG Rodgau/Nieder-Roden setzten sich die Siegerländer am Ende mit 30:23 (15:11) Toren durch.

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Foto: Lucas Pfemfert

Nach einem deutlichen Erfolg im Aufgalopp des Testspiel-Reigens bekam es die HSG Konstanz in Rottweil mit einem anderen Kaliber zu tun. Doch auch gegen den Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten bewegte sich der Zweitligist aus der größten Stadt am Bodensee weite Teile des Spiels auf Augen-höhe.

Nicht so allerdings in zehn Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte. Stand es unmittelbar vor der Pause noch 13:13, erhöhte der Bundesligist vor voll besetzten Rängen von 17:15 auf 22:15. Zehn Minuten, in denen bei der HSG so rein gar nichts mehr zusammenlaufen wollte und der HBW Gegenstoß über Gegenstoß nach Konstanzer Fehlern eiskalt zur 22:15-Führung nutzte. Diese Sieben-Tore-Differenz hatte schließlich nach wieder ausgeglichenem Rest der Partie bis zum Ende durch ein HBW-Tor mit der Schlusssirene Bestand (33:26).
Der erste Treffer gehörte jedoch den Gelb-Blauen, die in der Folge stets am Favoriten von der Schwäbischen Alb dranblieben. Mit einer im Vergleich zum ersten Test verbesserten Abwehrarbeit und einem guten Rückhalt in Torwart Michael Haßferter erwies sich die HSG zum für beide Mannschaften frühen Zeitpunkt der Vorbereitung als äußerst unbequemer Kontrahent. Über 3:2 und 8:7 ging der HBW zwar vorneweg, Konstanz ließ sich aber nicht abschütteln. Bis den Gästen aus Südbaden ein paar leichte technische Fehler unterliefen und Balingen dies über ihre schnellen Außen dankbar ausnutzte. Auf der linken Seite wirbelte der Isländer Oddur Grétarsson und kam bis zum Schlusspfiff auf acht Treffer, auf dem rechten Flügel war es der Ex-Konstanzer Gregor Thomann, der viermal einnetzte. Doch vom 7:11-Rückstand ließ sich Konstanz auch in der Folge nicht entmutigen.

Stattdessen zeichnete sich Haßferter aus, Fynn Beckmann konnte gegen seinen Ex-Club zweimal nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden und der Ex-Balinger Aron Czako stellte den Anschluss wieder her (12:13). Der wieder genesene Kapitän Tim Jud konnte gar den 13:13-Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel markieren. „Wir haben“, lobte Daniel Eblen, „vor allem in der ersten Halbzeit echt gut gespielt. Am Anfang waren wir vielleicht noch etwas ungeduldig, sind dann aber gut ins Spiel gekommen.“ Unter anderem dank der starken Torhüter, wie der HSGCheftrainer hervorhob. Was Michael Haßferter in der ersten Halbzeit leistete, taten ihm Simon Tölke und Maximilian Wolf, der auch einen Siebenmeter parierte, nach der Pause nach. Konstanz wirkte dabei nun mit guter Abwehrarbeit sehr geduldig und beweglich – all das, was zu Beginn der zweiten Halbzeit plötzlich komplett fehlte. Mit leichten Abspielfehlern oder völlig überhasteten Abschlüssen konnte Balingen sein gefährliches Tempospiel aufziehen und kam nun zu leichten Treffern über den Gegenstoß. „Dann war kurz die Luft raus“, meinte Eblen zu dieser schwierigen Phase, in der der HBW den Derbyrivalen mit einem 5:0-Lauf überrollte. Eblen: „Da mussten wir erst wieder in die Partie reinkommen. In dieser Phase haben wir zu viel und zu schnell das Spiel über den Kreis gesucht. Geschätzt verlieren wir hier sechs, sieben Bälle. Auf diesem Niveau geht das natürlich nicht.“ Wenn es seinem Team jedoch gelang, den Ball mit Druck und Geduld laufen zu lassen, boten sich gute Abschlusspositionen. Nach dem Test gegen den Erstligisten konnte der 44-Jährige
zufrieden bilanzieren, dass er „kein schlechtes Spiel gesehen hat. Wir müssen nun auf jeden Fall das Video noch einmal genauer ansehen. Die vielen technischen Fehler waren unnötig. Im Wettkampf bricht einem so etwas das Genick.“

Allerdings, und das war die den Gesamteindruck bestimmende Conclusio, konnte seine Mannschaft bereits auf einem intensiven Niveau spielen. Körperlich wähnt der HSG-Coach seine Mannschaft so auf dem richtigen Weg, taktisch bis auf das zu häufig und „über das Knie gebrochene“ (Eblen) Spiel über den Kreis ebenfalls. Im Zusammenspiel in Abwehr und Angriff müssen hingegen noch die Automatismen erarbeitet werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Mittwoch, 18 Uhr, in der heimischen Schänzle-Sporthalle gegen den Schweizer Nationalliga-AClub HC Kriens-Luzern. Dieser stand in der letzten Spielzeit im Playoff-Viertelfinale um die Schweizer Meisterschaft.

HBW Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz 33:26 (14:13)

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Simon Tölke, Michael Haßferter (alle Tor); Michel Stotz (3), Fabian Schlaich (2), Áron Czakó (1), Matthias Hild, Tom Wolf (1), Fabian Wiederstein (5), Paul Kaletsch (6/5), Felix Krüger (2), Fynn Beckmann (1), Joschua Braun, Tim Jud (5), Tim Keupp, Samuel Wendel.

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22.08.2019 19:00
Liqui Moly Handball-Bundesliga, 01.Spieltag
  
HSG Wetzlar - TBV Lemgo Lippe 0 : 0
  
HSG Nordhorn-Lingen - Bergischer HC 0 : 0
  
SC Magdeburg - HBW Balingen/Weilstetten 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 21.08.2019 18:00:52
Legende: ungespielt laufend gespielt