Interview aus Hagen mit Tim und Damian

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Tim Brand und Damian Toromanovic (s. Foto) ind in ihrer ersten Saison beim VfL. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Eike Weinberg nehmen sie Stellung zu dem Ruf, dass der Jüngste immer das Wasser schleppen muss und wer von beiden der bessere Fifa-Spieler ist.

HI TIM, HI DAMIAN, WIE GEHTS EUCH? WIE ANSPRUCHSVOLL WAREN DIE LETZTEN TAGE?

DAMIAN: Mir geht es sehr gut, die letzten Tage waren zwar hart aber es macht immer wieder Spaß zusammen mit dem Team in der Halle zu trainieren.

TIM: Mir gehts auch sehr gut, für mich waren die letzten Tage nach dem Dormagen Sieg etwas entspannter als für die anderen Jungs, da ich pausieren muss aufgrund eines gebrochenen Zehs. Nächste Woche steige ich aber wieder ins Training ein. Da kommt das spielfreie Wochenende jetzt ganz gelegen für mich (grinst).

ERZÄHLT MAL, WIE SEID IHR EIGENTLICH ZUM HANDBALL GEKOMMEN?

TIM: Angefangen Handball zu spielen habe ich mit 7 Jahren bei meinem Heimat Verein HV Sundern. Nebenbei habe ich auch noch andere Sportarten betrieben wie Schwimmen oder Radfahren, irgendwann musste ich mich dann aus zeitlichen Gründen für eine Sportart entscheiden. Nach der Entscheidung ging es dann auch schnell auf das Handballinternat nach Minden.

DAMIAN: Bevor ich den Handball für mich entdeckt hatte, habe ich es ebenfalls mit vielen anderen Sportarten probiert. Als ich dann zum ersten Mal mit 9 Jahren in der E-Jugend beim VfL Gummersbach das Handballspielen angefangen habe, war ich gleich begeistert und konnte kaum genug kriegen.

IHR SEID BEIDE IN EURER ERSTEN SAISON BEIM VFL. WIE LIEF DIE INTEGRATION, HABT IHR EUCH GUT EINGELEBT?

TIM: Ich würde sagen ich habe mich gut eingelebt. Die Mannschaft hat es einem einfach gemacht, sich schnell wohl zu fühlen.

DAMIAN: Zu Beginn der Saison war es schon sehr schwer, allein wegen der hohen Trainingsbelastung in der Sommervorbereitung. Zudem bin ich zunächst noch jeden Tag von Gummersbach nach Hagen gefahren, was auch noch zusätzlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Mittlerweile läuft alles echt super, vor allem seit dem ich in Hagen wohne ist vieles einfacher geworden. Da wir ein geiles Team sind und jeder mir gegenüber immer sehr offen und hilfsbereit war, konnte ich mich gut ins Team integrieren.

MIT 20 BZW. 19 JAHREN HABT IHR DAS MEISTE NOCH VOR EUCH, WIE NAH GEHT EUCH DER ABSTIEGSKAMPF IN DEN JUNGEN JAHREN?

DAMIAN: Ich persönlich sehe den Abstiegskampf als eine tolle Herausforderung und wichtige Erfahrung. Es ist schön zu sehen, dass wir nicht aufgeben und uns von Woche zu Woche im Training steigern und enger zusammenwachsen. Ich finde sowas macht ein gutes Team aus.

TIM: Naja also spurlos geht das Thema natürlich nicht an uns vorbei. Wir wollen auch in der nächsten Saison in der 2. Liga spielen, lassen uns aber nicht beeindrucken wie andere Vereine gespielt haben, sondern gucken auf uns. Wir sind aktuell wieder in einer etwas besseren Tabellensituation dank der zwei Siege gegen Aue und Dormagen, wissen aber auch, dass nach wie vor jedes einzelne Spiel extrem wichtig für uns ist, damit der Klassenerhalt fix gemacht werden kann.

DIE STIMMUNG IN DER KROLLMANN ARENA WAR IM LETZTEN SPIEL AUFGELADEN, DIE FANS FIEBERTEN BIS ZUM SCHLUSS MIT. BEKOMMT IHR DAS INNERHALB DER MANNSCHAFT MIT UND IST DAS AUCH INTERN BEI EUCH GESPRÄCHSTHEMA?

TIM: Na klar bekommen wir das mit. Gerade als junger Spieler auf dem Feld ist das etwas besonderes wenn die Fans einen anfeuern und richtig Stimmung in der Halle ist. Vergangenen Freitag gegen Dormagen war die Stimmung überragend. Für den Gegner ist es immer schwieriger in einer vollen und lauten Halle zu spielen in der alle für die Heimmannschaft sind. Wir würden uns natürlich freuen, wenn auch in Zukunft gerade jetzt in den wichtigen Spielen die Halle voll ist.

DAMIAN: Ich sehe es so wie Tim, wir haben das als Mannschaft wahrgenommen und gemerkt wie viel eine laute Halle ausmachen kann. An der Stelle bedanken wir uns noch einmal bei den Fans die so Gas gegeben haben und bis zum Ende hinter uns standen. Ich denke wenn wir nochmal so eine fantastische Stimmung schaffen können, wird es schwerer für die kommenden Gegner hier in Hagen Punkte einzufahren.

HABT IHR NOCH ZEIT, NEBEN DER SPORTLICHEN KARRIERE EINE AUSBILDUNG BZW. STUDIUM ZU ABSOLVIEREN? WIE SIND EURE PLÄNE?

DAMIAN: Ich habe mir für die erste Saison hier vorgenommen mich nur auf Handball zu kontzentrieren und das Profileben zu genießen. Für kommende Saison werde ich mich dann umschauen und mir einen geeigneten Studiumsplatz suchen.

TIM: Na klar nimmt der Handball sehr viel Zeit in Anspruch, trotzdem ist eine Ausbildung oder ein Studium aber möglich. Ich werde wahrscheinlich zum kommenden Wintersemester anfangen Sport zu studieren.

WAS SIND DIE AUFGABEN, VON EUCH SOGENANNTEN "YOUNGSTERS" IM TEAM?

TIM: Ich denke als die zwei Jüngsten in der Mannschaft können wir uns nicht beschweren und die Aufgaben sind human. Ich muss mich um die Bälle und den Eiskoffer kümmern, Damian ist für das Wasser und die Leibchen verantwortlich, das ist in Ordnung.

DAMIAN: Jeder aus dem Team hat ein Amt um das er sich kümmern muss. Natürlich hab ich mit Wasser und Leibchen für die Einheiten nicht das einfachste Amt, aber uns wird immer unter die Arme gegriffen und von daher ist das alles halb so wild.

ZU GUTER LETZT, HAND AUFS HERZ: WER IST DER BESSERE FIFA SPIELER VON EUCH BEIDEN?

DAMIAN: Da Tim kein leidenschaftlicher Fifa Spieler ist, müsste er klar den Kürzeren ziehen. Wir können uns ja bald mal auf eine Partie treffen falls es da anderer Meinung ist...

TIM: (lacht) Ganz klar: Damian. Aber wie er schon richtig feststellte, bin ich nicht so der klassische Fifa-Spieler.

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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019 22:34:33
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