Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg gegen Wilhelmshaven

Foto: Stefan Michaelis

2.Bundesliga
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Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich am 29. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga deutlich mit 30:23 (14:9) gegen den Wilhelmshavener HV durchgesetzt. Sensationelle Anfangsminuten von Torwart Aron Edvardsson (s. Foto) brachten den HSVH von Beginn an auf die Siegerstraße.

Am Montagabend ging es für den Handball Sport Verein Hamburg wieder einmal gegen einen direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte und wieder einmal um immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Der Wilhelmshavener HV, der an diesem Montagabend in der Sporthalle Hamburg zu Gast war, hatte mit starken Leistungen und Siegen gegen Top-Teams zuletzt Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt, die dem HSVH als Warnung dienten. Jansens Team wusste, dass die zwei Punkte gegen den robusten WHV nur zu holen sind, wenn es an die guten Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen kann. Das taten die Hamburger und konnten sich zudem wieder auf ihren Schlussmann Aron Edvardsson verlassen, der in der Anfangsphase das Zünglein an der Waage war. Er brachte den HSVH in die Spur für einen am Ende verdienten Sieg. Nach diesem Erfolg sind die Hamburger nun seit fünf Spielen in Serie ungeschlagen.

Die Hamburger profitierten direkt in der Anfangsphase von einem bärenstarken Aron Edvardsson im eigenen Tor. Der Isländer nagelte seinen Kasten in den Anfangsminuten zu. Fünf gehaltene Bälle standen bereits für Edvardsson auf dem Statistikbogen, als es den Wilhelmshavenern in der 10. Minute gelang, ihren ersten Treffer zu erzielen und das Ergebnis auf 1:3 zu stellen. Dass die Hamburger zu diesem Zeitpunkt dank der Edvardsson-Paraden nicht schon höher führten, lag an der eigenen Chancenverwertung und der zu Beginn mangelnden Konzentration in der Offensive, die zu mehreren leichtfertigen Ballverlusten und technischen Fehlern führte. Nachdem der WHV getroffen hatte und Lukas Ossenkopp für Finn Wullenweber (Cut über dem linken Auge) ins Spiel kam (13.), wurde der HSVH offensiv konsequenter und legte in den Folgeminuten nach: Erst erhöhte Dominik Axmann erstmals auf vier Tore (6:2, 15. Minute) und kurz danach leitete Kapitän Lukas Ossenkopp mit einem Block den Angriff zur ersten Fünf-Tore-Führung ein, den ebenfalls Axmann vollendete (8:3, 18.). Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs war Edvardsson blendend aufgelegt und entschärfte weitere Angriffe der Gäste, so dass Kevin Herbst die Führung kurz vor der Pause sogar auf sechs Tore ausbauen konnte (14:8, 28.). Dem WHV gelang dann vor dem Pausenpfiff noch ein Treffer in Überzahl (29.), so dass es mit 14:9 in die Kabinen ging.

Nach der Halbzeitpause kehrte Finn Wullenweber, dessen Wunde geklebt werden musste, wieder zurück ins Spiel und konnte sich im zweiten Durchgang noch viermal in die Torschützenliste eintragen. Auch Kevin Herbst drückte den zweiten 30-Minuten seinen Stempel auf und war nach dem Seitenwechsel fünfmal erfolgreich. Die Hamburger spielten die Partie souverän herunter und bauten den Vorsprung in der 45. Minute sogar auf acht Tore aus. Näher als auf fünf Treffer kamen die Gäste dann nicht mehr heran, so dass das große Zittern diesmal ausblieb und das Spiel mit 30:23 endete. Durch diese wichtigen zwei Zähler springt der HSVH auf Rang elf und hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Und gleich am Donnerstag (18.4.) wartet in Dormagen das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller.

Statistik: Edvardsson, Kokoszka – Herbst (7), Wullenweber (5), Tissier, Bauer (beide 4), Vogt, Axmann (beide 3), Ossenkopp (2), Schröder, Fuchs (beide 1), Weller, Lackovic, Forstbauer (n.e.), Kleineidam (n.e.), Bergemann (n.e.)

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