HSVH-Abwehr schwächelt in Dormagen

(Foto: Stefan Michaelis)

2.Bundesliga
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Der Handball Sport Verein Hamburg hat am Donnerstagabend das wichtige Duell gegen TSV Bayer Dormagen mit 31:28 (16:13) verloren. Über die gesamte Spielzeit bekamen die Hamburger den TSV, der jetzt in der Tabelle mit dem HSVH gleichzog, nicht in den Griff. Beide haben jetzt 26 Pluspunkte.

Es war nicht der erwünschte Start in die drei freien Ostertage für den Handball Sport Verein Hamburg. Am 30. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga unterlag das Team von Trainer Torsten Jansen am Donnerstagabend dem TSV Bayer Dormagen auswärts vor 1754 Zuschauern mit 31:28. Gegen den unmittelbaren Verfolger und direkten Rivalen im Abstiegskampf, der vor dem Spiel zwei Punkte weniger auf dem Konto hatte als der HSVH, wollten die Hamburger ihre ungeschlagene Serie eigentlich auf sechs Spiele ausbauen. Doch der HSVH lag nur einmal ganz zu Beginn kurz in Führung und musste den TSV dann überwiegend gewähren lassen. Schon ab der 4. Spielminute lief das HSVH-Team einem Rückstand hinterher. Diesen brachten die Hausherren am Ende recht ungefährdet über die Zeit, da dem HSVH an diesem Abend die defensiven Mittel fehlten, um die Dormagener Offensive vor ernsthafte Probleme zu stellen.

Dormagen festigt früh seine Drei-Tore-Führung

Nur ganz kurz konnte sich der HSVH an diesem Abend über eine eigene Führung freuen. Nach dem 0:1 durch Philipp Bauer (1. Minute) gelang Finn Wullenweber noch das 1:2 (3.) bevor ein 5:1-Lauf des TSV Bayer Dormagen, der mit dem 6:3 in der 7. Minute endete, eigentlich schon für den Abstand sorgte, der am Ende auch das Spiel entscheiden sollte. Diese Drei-Tore-Führung verteidigten die Gastgeber in den Folgeminuten und konnten sie sogar in Halbzeit eins schon zwischenzeitlich auf fünf Treffer (11:6, 17.) ausbauen, ehe der HSVH wieder auf drei verkürzen konnte (11:8, 20.). Über 12:9 und 14:11 ging es dann bis zur Pause im Gleichschritt weiter, so dass beide Teams beim Stand von 16:13 in die Kabinen gingen.

Beide Hamburger Keeper waren ohne Glück

Der HSVH fand von Beginn an kein geeignetes Rezept, um die Dormagener Offensive um die Top-Torschützen Lukas Stutzke (8 Tore) und Tim Wieling (7 Tore) zu stoppen. Zu viel Passivität in der HSVH-Abwehr führte dazu, dass auch die Torhüter Aron Edvardsson (s. Foto) und Marcel Kokoszka am heutigen Tag kein Faktor werden konnten. Beiden Torhütern gelangen nur vereinzelte Paraden, die keinen entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf hatten. So knüpften beide Teams nach der Pause da an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten und trafen wieder nahezu im Gleichschritt. Beim 22:19 durch Kevin Herbst (45.) trennten beide Mannschaften immer noch nur drei Tore. Durch zwei schnell aufeinanderfolgende Torerfolge (46. und 47.) zog Dormagen dann mit dem 24:19 wieder auf fünf Treffer davon. Der HSVH blieb weiter dran und konnte abermals verkürzen, schaffte es aber nicht mehr, noch einmal näher als auf einen Drei-Tore-Rückstand heranzukommen (25:22, 49.). In den Schlussminuten zog Dormagen nochmal auf fünf Tore weg (29:24, 55.), aber wieder gelangen dem Jansen-Team anschließend zwei eigene Tore, um den fast schon gewohnten Drei-Tore-Abstand wiederherzustellen. Am Ende trennten sich beide Teams mit 31:28 und der HSVH wähnte sich zwar immer irgendwie in Schlagdistanz, konnte dem TSV aber bis zum Ende nie ernsthaft gefährlich werden und den Sieg streitig machen.

Statistik: Edvardsson, Kokoszka – Wullenweber (9 Tore), Ossenkopp, Weller, Herbst (je 4), Schröder (3), Bauer (2), Tissier, Kleineidam (beide 1), Lackovic, Fuchs, Vogt, Forstbauer (n.e.), Bergemann (n.e.)

 

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