Tim Suton: Mein Kopf ist immer frei!

Foto: Sascha Klahn/DHB

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Kurz vor Weihnachten kam die Nachricht, dass TBV-Rückraumspieler Tim Suton für den 18er-Kader der Nationalmannschaft nominiert ist. Während andere Spieler ihren wohlverdienten Urlaub genossen, hieß es für Tim, direkt nach dem Auswärtsspiel in Minden die Koffer zu packen und zu den beiden WM-Vorbereitungslehrgängen nach Barsinghausen und Hamburg zu fahren.

Bundestrainer Christian Prokop hatte nach den beiden Lehrgängen und Spielen gegen Tschechien und Argentinien die nicht einfache Aufgabe, seinen WM-Kader um zwei Spieler zu reduzieren. Er entscheid sich für Tobias Reichmann und Tim Suton und informierte die Spieler am Sonntagmorgen vor dem Spiel gegen Argentinien in Kiel.

Wir haben bei Tim Suton nachgefragt, wie er die Entscheidung aufgenommen hat.

Wie geht es Dir, Tim?

Mir geht es gut. Es ist für mich okay, dass der Trainer andere Spieler besser gesehen oder sich aus taktischen Gründen so entschieden hat. Manche sehen es vielleicht als „ausgebootet“ an, aber ich kann gut damit leben und es hat keinen Einfluss auf mein Selbstvertrauen.

Was machst Du jetzt?

Ich habe nach meiner Rückkehr mit Flo telefoniert und er hat mir noch ein paar Tage freigegeben, weil ich ja bisher gar keinen Urlaub hatte. Ende der Woche steige ich dann ins Vorbereitungstraining ein und konzentriere mich voll und ganz auf Lemgo. Darauf freue ich mich sehr.

Also jetzt ein paar Tage den Kopf frei bekommen und etwas entspannen?

Mein Kopf ist immer frei, aber die körperliche Entspannung tut jetzt erst einmal ganz gut.

Und wenn doch noch ein Anruf vom Bundestrainer kommt?

Darüber mache ich mir jetzt erst einmal keine Gedanken, ob ein Anruf kommen könnte. Ich wünsche den Jungs vom Nationalteam, dass es gut laufen soll und sich keiner verletzt. Wenn es doch dazu kommen sollte, dass ich nachnominiert werde, stehe ich natürlich bereit, keine Frage.

Vielen Dank, Tim!