Relegation: Mit Rückstand nach Dresden

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Nach starkem Kampf vor ausverkaufter Hütte musste sich der TuS im Hinspiel um den Aufstieg in die dritte Liga gegen die Reserve des HC Elbflorenz Dresden knapp mit 26:28 (13:14) geschlagen geben.

Die Vinnhorster verpassten es dabei sich in der ersten Halbzeit entscheidend abzusetzen und fahren nun mit einer kleinen Hypothek zum Rückspiel in die sächsische Metropole.

Beide Teams gingen hochmotiviert in die Partie. Schnell wurde klar, dass dies ein Duell auf Augenhöhe ist zwischen den Meistern der Oberliga Niedersachsen und Mitteldeutschland. Das Spiel blieb zu jederzeit eng und keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Nur um die 20. Minute sah es kurz danach aus als ob Vinnhorst sich etwas Oberwasser erkämpfen könnte. In Überzahl lagen die Rot-Blauen mit zwei Toren in Front, als Keeper Colin Räbiger einen Rückraumwurf der Gäste fing und direkt ins leere Gästetor verwandelte. Die Halle erstmals am Toben. Auch der nächste Angriff der Sachsen konnte entschärft werden,die Vier-Tore-Führung lag in der Luft. Stattdessen beging der TuS einen technischen Fehler und die Gäste konterten zum 11:9. Bis zur Halbzeit stellte Dresden gar auf 13:14.

Auch im zweiten Durchgang konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Das Publikum ging nun immer mehr mit und peitschte die Hausherren nach vorne. Und tatsächlich nach einem Vier-Tore-Lauf ging der TuS in der 40. Minute mit 20:17 in Führung. Doch wieder hatte Elbflorenz eine Antwort parat drehte das Spiel und ging seinerseits in Führung. In den Schlussminuten war die Spannung mit Händen zu greifen. Kurz vor Schluss dann eine kuriose Szene. Vinnhorst verliert beim Spielstand von 26:27 den Ball und die Gäste gehen in den Angriff. Plötzlich ein Pfiff vom Kampfgericht. Wechselfehler bei den Gästen, also ein Mann zu viel auf dem Feld. Regeltechnisch eine zwei-Minutenstrafe und Ballbesitzwechsel zugunsten der Vinnhorster. Da sich aber Kampfgericht und Schiedsrichter nicht einigen konnten welcher Spieler zuletzt aufs Feld gelaufen war, wurde die Aktion gar nicht bewertet und es gab weder Zeitstrafe noch das Angriffsrecht für den TuS. Darüber entsprechend erzürnt gab es im Gegenteil die gelbe Karte für TuS -Trainer Cruz-Portela. Ob des Zeitpunktes 70 Sekunden vor Schluss sicherlich eine heikle Entscheidung, laut Spieltechnik aber völlig in Ordnung. Zwar vereitelte die Vinnhorster Abwehr den Angriff der Dresdener, konnte aber vorne nicht treffen und kassierte Sekunden vor Abpfiff noch das 26:28.

Großes Lob an die Zuschauer, die alles gegeben haben ihr Team zu unterstützen und an beide Mannschaften, die sich ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Jetzt kommt es auf das Rückspiel an. Die Vinnhorster brauchen einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied, oder mindestens ein 27:29, wenn es nur für zwei Tore Unterschied reicht. Um für die entsprechende Unterstützung zu sorgen fährt ein Fan-Bus morgens um 7:30 von Vinnhorst Richtung Dresden. Anpfiff für das Rückspiel ist um 13:30 in der Ballsportarena Dresden.

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