Gemeinsames Verständnis in WM-Frage

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Der Neustart des Spitzenhandballs ist geplant, die Folgen der Corona-Pandemie werden jedoch lange spürbar sein. Allein die Zahl der hochkarätigen Aufgaben für Spitzenspieler wird in den kommenden Monaten für Spitzenspieler und deren Vereine sowie die nationalen Verbände herausfordernd sein.

Bereits vor den ersten Partien wird rege über Dichte des Programms und Belastungsspitzen diskutiert. Die Männer-Nationalmannshaft erwartet mit der Weltmeisterschaft in Ägypten (14. bis 31. Januar) und den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) gleich zwei Höhepunkte, die von 18 auf 20 Vereine gewachsene Handball-Bundesliga braucht für ihr Programm nahezu jeden verfügbaren Freiraum – dazu kommen internationale Vereinswettbewerbe.

Zu Beginn dieser Woche sagte Martin Schwalb, Trainer der Rhein-Neckar Löwen, in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen: „Grundsätzlich sollten alle darüber nachdenken, was momentan das Beste für den Handball ist. Deshalb muss man auch über die Austragung der WM zumindest diskutieren.“ Um zwischenzeitlich aufgekommene Diskussionen zu versachlichen und das gegenseitige Verständnis auf allen Ebenen zu stärken, suchte Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes, an diesem Mittwoch das direkte Gespräch mit Schwalb.

„Der Austausch war sehr lohnend, letztlich haben Martin Schwalb, Bob Hanning und ich in der WM-Frage ein gemeinsames Verständnis“, sagte Michelmann. „Martin, Bob und ich wissen um den herausragenden Stellenwert internationaler Turniere für unseren Handballsport. Wir wissen aber auch, welche Herausforderungen auf Spieler und Vereine in der nahen Zukunft zukommen. Deshalb müssen wir auf allen Ebenen weiter so im Austausch bleiben, wie wir das beispielsweise mit der Arbeitsgruppe ,Return to Competition‘ begonnen haben.“

„Es ist mir wichtig, dass in dieser Zeit auch die Stimme der Vereine Gehör findet. Wir haben uns sehr aufmerksam zugehört und festgestellt, dass wir inhaltlich ein und dieselbe Position haben“, sagt Schwalb. „Kontinuierlicher Dialog wird eines der wichtigsten Mittel sein, um stark durch die Zeit der Corona-Pandemie zu kommen.“

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