LIQUI MOLY HBL stellt Liga-Stars der EM vor

Foto: Andreas Pauly

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Am heutigen Donnerstag beginnt die Handball-EM 2020, die in Norwegen, Österreich und Schweden ausgetragen wird. Titelverteidiger ist Spanien. Das Endspiel steigt am 26. Januar in Stockholm. In den 28er-Kadern der 24 teilnehmenden Mannschaften stehen 129 Profis aus der LIQUI MOLY HBL.

Die stärkste Handball-Liga der Welt stellt damit für die Titelkämpfe mehr Profis ab als jede andere europäische Liga. Und deshalb begleitet die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga die EM mit eigener Berichterstattung.

In einer Porträtserie werden im Laufe der Europameisterschaft die wichtigsten deutschen und internationalen HBL-Spieler vorgestellt, die bei der EM zum Einsatz kommen. Dabei wird der Schwerpunkt dieser Porträts auf dem Leben der Protagonisten neben dem Handball liegen: da wird es zum Beispiel um Lego-Bausteine gehen, um Maiskolben, um Zäune, um Fischbrötchen und Socken! Lassen Sie sich also überraschen, wie faszinierend das Leben einiger der besten Handballer der Welt abseits des Handballs ist!

Zum Auftakt der HBL-EM-Begleitung wird es hingegen fachlich: Martin Schwalb (56) gibt in seiner exklusiven Kolumne seine Einschätzung über die Stärken, Schwächen und Medaillenchancen der deutschen Mannschaft ab. Schwalb gehört zu den renommiertesten Kennern der nationalen und internationalen Handball-Szene: als Spieler gelangen ihm in 428 Bundesligaspielen 2272 Tore, er ist damit viertbester Schütze der Liga-Geschichte. Er absolvierte 193 Länderspiele, holte dabei Olympia-Silber (1984). Als Trainer führte Schwalb den HSV Hamburg 2013 zum Triumph in der Champions League, zur Deutschen Meisterschaft (2011) und zu zwei DHB-Pokalsiegen (2006, 2010).

Als Experte für den Pay-TV-Sender Sky ist Schwalb ständig in der HBL im Einsatz, denn der TV-Sender überträgt alle 306 Bundesligaspiele live bis mindestens 2023.

Martin Schwalb bewertet das DHB-Team: „Mannschaft ist auf allen Positionen klar überdurchschnittlich besetzt"

Ich freue mich sehr auf die EM, die für die deutsche Mannschaft am Donnerstag mit dem Spiel in Trondheim gegen die Niederlande beginnt. Es gibt genügend Gründe, optimistisch zu sein. Die für den DHB günstige Auslosung ist eine Steilvorlage Richtung Halbfinale. Das DHB-Team bildet für mich zusammen mit Dänemark, Frankreich und Norwegen das Quartett der Teams, die ich am stärksten einschätze.

Ja, Bundestrainer Christian Prokop muss einige Ausfälle im Rückraum verkraften. Natürlich wäre es gut gewesen, Spieler wie zum Beispiel Steffen Weinhold und Fabian Wiede an Bord zu haben. Trotzdem sage ich: die Mannschaft ist auf allen Positionen klar überdurchschnittlich besetzt. Mit einer Ausnahme eventuell: auf Rückraum Mitte. Aber damit ist umzugehen.

Unser Erfolg muss über 60 Prozent durch die Abwehrleistung erarbeitet werden, zu 30 Prozent über den schnellen Gegenstoß, die restlichen zehn Prozent über klassische Rückraumarbeit.

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