Kapitän will European Handball Manager werden

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Nicht nur auf dem Feld ist Marco Rhein ein absoluter Leistungsträger für die Rodgauer Handballer. Der langjährige Kapitän der Baggerseepiraten arbeitet auch im Vorstand der HSG mit und zeichnet sich als Sportlicher Leiter für die Geschicke der Herrenabteilung zuständig.

Daher ist es auch sein Verdienst, dass die Verzahnung der drei Herrenmannschaften noch intensiver geworden ist. Zusätzlich wirft er auch ein Auge auf Talente aus der Region, die für den Drittligakader interessant sein können. Und da der 32-jährige Bankangestellte nach seiner sportlichen Karriere auch weiterhin dem Handball verbunden bleiben will, hat er sich nun dafür entschieden einen renommierten Zertifikatsstudiengang in Köln zu beginnen.

Von dem erworbenen Wissen erhoffen sich natürlich auch die Verantwortlichen der HSG neue Impulse. „Ich finde es absolut großartig, dass Marco diese Möglichkeit wahrnimmt. Er ist auf uns zugekommen und hat gefragt, ob wir ihn dabei unterstützen, weil er natürlich auch teilweise im Training fehlt. Da gab es aber überhaupt kein Zögern von unserer Seite, ganz im Gegenteil“, erläutert Pressesprecher Marzo und ergänzt „Wir als HSG sind mittlerweile in Dimensionen gewachsen, die uns an die Grenze des Leistbaren bringen. Da sind professionelle Ansätze für die immer neuen Aufgaben mehr als willkommen. Ich bin sicher, dass Marco dieses Studium erfolgreich abschließt und wir als Baggerseepiraten dann von seinem Wissen noch mehr profitieren, als wir es jetzt schon tun.“

Der Kapitän selbst sieht im „European Handball Manager“ den logischen nächsten Schritt für sich selbst: „Es macht einfach unheimlich viel Spaß, im Umfeld eines Vereines Dinge zu gestalten und voranzubringen. Dann sollte man die Sachen aber auch mit dem notwendigen Basiswissen angehen, denn die Anforderungen an die Vereine werden immer größer.“ Auf die Frage, ob er neben der hohen Trainingsbelastung und dem Lehrgang in Köln noch Zeit für andere Dinge hat antwortet Rhein lachend: „Andere Dinge ? Nein. Mit Handball verbringe ich ungefähr 99% meiner freien Zeit. Da kann ich aber nix für, das ist wohl genetisch bedingt“ und verweist dabei auf seinen Vater Jogi und seinen Bruder Jens, die in verschiedenen Funktionen ebenfalls für die HSG tätig sind.

 

 

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