Korschenbroich setzt Trend fort

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Mit einem 25:19-Erfolg über die Adler Königshof setzt der TVK den positiven Trend aus den vergangenen Wochen fort. Damit ist der TVK seit fünf Spielen ungeschlagen und holte dabei 9:1-Punkte.

„Für uns war es wichtig, dass wir nach den Siegen gegen die Top-Teams der Liga auch die Spiele gegen vermeintlich schwächere Teams vernünftig angehen und die Leistung bestätigen“ sagte Dirk Wolf nach dem Spiel.

Die Mannschaft machte ihm diese Aussage aber einfach, legte sie doch direkt zu Beginn ein starkes Tempo vor. Nicolai Zidorn, Philip Schneider und Viktor Fütterer stellten nach drei Minuten auf 3:1. Mats Wolf und David Biskamp legten sogar noch nach und erhöhten prompt auf 5:1 (7.) . Gästetrainer Marius Timofte sah sich früh gezwungen die Time-Out-Karte zu ziehen.

Dirk Wolf: „Wir sind sehr schnell in Führung gegangen, das war ausschlaggebend für eine souveräne Partie meiner Mannschaft.“

Das Time-Out sollte für die Gäste keinen größeren Effekt zeigen. Viel mehr blieb der TV Korschenbroich konzentriert bei der Arbeit und konnte die Führung in dieser Höhe beibehalten. Erst in der 18. Minute schrumpfte der Vorsprung durch Erik Hampel, Timo Huepperling und Bruno Zavada auf zwei Tore zum Stand von 8:6. In dieser Phase hatte Aaron Jennes zuvor die Zwei-Minuten-Strafe erhalten. Jetzt nutzte auch Wolf das Time-Out, um seiner Mannschaft noch einmal unter die Arme zu greifen – Mit Erfolg. Nicolai Zidorn, David Biskamp und Aaron Jennes sorgten mit einer 3:0-Serie zwischen der 19. Und 25. Minute erneut für eine souveräne Führung (11:6). Zur Pause hatte diese Fünf-Tore-Führung weiterhin Bestand, die Mann-schaften gingen mit dem Spielstand von 12:7 in die Kabinen.

„Das war das Ergebnis einer sehr konzentrieren Arbeit. Die Deckungsarbeit hat in der Defensive zusammen mit dem Torhüter toll funktioniert. Ansonsten war es aber kein hochklassiges Spiel“, resümierte Dirk Wolf.

In der zweiten Halbzeit ließ seine Mannschaft dann nichts mehr anbrennen. Unspektakulär gingen die dreißig Minuten schnell vorüber, der Vorsprung war über die gesamte restliche Spielzeit nicht mehr in Gefahr geraten.
„Es war ein klassischer Arbeitssieg, das hat meine Mannschaft gut gemacht. Mehr war es dann allerdings nicht. Es war kein gutes Spiel, aber wir haben wichtige Punkte geholt“ sagt Wolf, lobt dabei aber vor allem seine Abwehr und den Torhüter: „Wir haben vor allem in der Abwehr zusammen mit dem Torwart gute Teamarbeit gezeigt. Deshalb haben wir auch nur 19 Gegentreffer bekommen, das ist ein guter Wert.“

Wieder einmal war es eine Leistung der gesamten Mannschaft, was sich auch in den Torschützen wiederspiegelt. Nicht nur David Biskamp und Sascha Wistuba steuerten fünf Tore bei, insgesamt trugen sich neun verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.

Auch Klaus Weyerbrock zeigt sich höchstzufrieden mit der Entwicklung: „Die Mannschaft wächst mehr zusammen, das ist ein tolles Kollektiv. Hier kämpft Jeder für den Anderen, das spiegelt sich auch in den Ergebnissen der letzten Wochen wieder. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und freuen uns auf die kommenden Aufgaben.“

Mit dem Sieg festigt der TVK die Stellung auf dem gezielten fünften Platz (23:15). Man überholte sogar kurzzeitig den TuSEM Essen II, der aber am Samstag mit dem Sieg über die HSG Siebengebirge wieder punktgleich auf den vierten Platz ziehen konnte. Bonn kam beim vorherigen Schlusslicht der Wölfe Nordrhein nicht über eine 29:26-Niederlage hinaus und steckt weiter in der Krise. Damit hat der TVK jetzt drei Negativpunkte weniger als die Konkurrenz aus Aachen und Bonn (beide 20:18).

In der kommenden Woche reist der TVK dann zum Tabellenvorletzten der HSG Siebengebirge. „Wir werden dann die selbe Zielsetzung haben wie heute. Auch bei der HSG müssen wir eine konzentrierte Leistung abrufen und unseren Job machen“, äußert sich Wolf zur Partie kommende Woche.

Angeworfen wird am 16.03. um 18:00 Uhr in der Humboldtstraße 3, 53639 Königswinter-Oberpleis.

TV Korschenbroich: Maximilian Vitz, Felix Krüger, Aaron Jennes (3), Sascha Wistuba (5/1), Tim Dicks, Steffen Brinkhues (2), Nicolai Zidorn (4), Tim Christall, Mats Wolf (Beide 1), David Biskamp (5/3), Viktor Fütterer, Philip Schneider (beide 2), Dustin Franz

 

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