Altjührden zurück in der Erfolgspur

Oberliga allgemein
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Die SG VTB/Altjührden hat nach 2 Niederlagen in Serie wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Das Heimspiel gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen wurde vor 558 Zuschauern mit 29:26 (15:9) gewonnen.

Bester Torschütze bei den Gastgebern war Renke Bitter mit 7 Treffern, für die Gäste war Karlo Oroz ebenfalls 7(1) mal erfolgreich.

Zum zweiten Mal in Folge traten die Vareler ohne etatmäßigen Trainer an, da das neue Trainergespann Andreas Swalkiewicz und Dennis Graeve erst in der kommenden Woche einsteigt und eigentlich noch bei den Gästen Regie führen sollten. Diese hatten aber unter der Woche die beiden nach Bekanntgabe des Wechsels freigestellt, so dass der Nachfolge-Coach Henning Schomann auf der Bank Platz nahm. Und dieser schien seine neue Mannschaft gut auf die SG eingestellt zu haben. Nach einem Fehlwurf der Gastgeber im ersten Angriff ging die HSG mit 1:0 in Führung. Zwar glich die SG postwendend aus, aber auch in der Folgezeit legten „die Schwäne“ immer einen Treffer vor. Erst beim 5:4 durch Jonas Rohde ging Varel das erste Mal in Führung. Diese läutete die stärkste Phase der Gastgeber ein. Gestützt auf eine bewegliche und aggressive Deckung mit einem in der 1. Halbzeit überragenden Rasmus Ots im Tor blieb man über 11 Minuten ohne Gegentor und schraubte das Ergebnis auf 10:4. Beim 14:6 vier Minuten vor der Halbzeit schien alles auf eine klare Angelegenheit hinauszulaufen, aber einige Unachtsamkeiten und leichte Fehler nutzte der Gast, um das Halbzeitergebnis mit 15:9 erträglicher zu gestalten. „Wir machen das phasenweise wirklich gut, finden gute Lösungen im Angriff und zwingen sie in der Abwehr zu schweren Würfen, aber dann verfallen wir wieder in den Trott der letzten Wochen,“ analysierte der sportliche Leiter Christoph Deters nach dem Spiel. Trotzdem war die 1. Halbzeit die erhoffte Reaktion der Mannschaft. „In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft das umgesetzt, was ich gefordert habe. Von Anfang an haben sie den Kampf angenommen und ein ganz anderes Gesicht gezeigt als zuletzt,“ so Deters. Tatsächlich überzeugten die Vareler mit guter Beinarbeit in der Abwehr, gutes Rückzugsverhalten gegen das hohe Tempo der Gäste, variables Spiel im Angriff und gutes eigenes Tempospiel nach Ballgewinnen.

Auch in der zweiten Halbzeit konnte bis zum 24:18 in der 48. Minute der Vorsprung gehalten werden und der Heimsieg schien nur noch Formsache. Zwar konnten die Gastgeber nicht mehr so überzeugen wie im ersten Durchgang und es entwickelte sich ein nicht gerade ansehnliches Spiel, aber scheinbar hatten die Vareler das Spiel fest im Griff. Doch plötzlich riss der Faden und im Angriff sollte lange Zeit nichts mehr gelingen. Ein Stürmerfoul, ein verworfener 7m, 2 weitere Fehlwürfen frei von Außen und mehrere technische Fehler später hatte Schwanewede beim 24:22 bei noch 5 zu spielenden Minuten das Spiel fast wieder ausgeglichen. Erst Lukas Kalafut erlöste das Publikum und seine Mitspieler nach 9 Minuten ohne Tor, indem er das 25:22 erzielte. Doch Schwanewede gab sich noch nicht geschlagen und drückte weiter extrem aufs Tempo und konnte wieder verkürzen. Doch nun hatte Altjührden gegen eine immer offener werdende Schwaneweder Deckung wieder Lösungen parat und ließ ihre Gäste nicht mehr näher als 2 Tore heran und siegte schließlich auch verdient mit 29:26. „Am Ende sind wir erstmal glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Natürlich war es kein schönes Spiel, aber nach den vergangenen Wochen war das auch nicht zu erwarten. Wir haben gewonnen und das zählt. Ein großer Dank geht an unser Publikum, die uns heute wieder toll unterstützt haben,“ erklärte ein glücklicher Christoph Deters. Auch der Mannschaft sah man die Erleichterung an, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Schwanewedes Coach Hennig Schomann trauerte den vergebenen Chancen in der 2. Halbzeit hinterher: „In der ersten Halbzeit haben wir irgendwie nicht richtig gegengehalten. In der 2. Halbzeit hatten wir dann sogar Chancen, dichter als 2 Tore heranzukommen und dadurch das Spiel vielleicht zu drehen, aber leider machen wir den einen oder anderen Fehler zu viel.“ Nun gilt es für Altjührden ab der nächsten Woche, dass das neue Trainergespann und Mannschaft schnell zusammenzufinden, auf die gezeigte Leistung aufzubauen und gestärkt in die nächsten Spiele zu gehen.

Am nächsten Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel bei dem ATSV Habenhausen eine extrem schwere Aufgabe. Der Tabellenzweite hat seit über einem Jahr zu Hause nicht mehr verloren und macht sich noch berechtigte Hoffnung auf die Meisterschaft.

SG VTB/Altjührden: Ots 14 Paraden (davon 2 7m), Schwagereit; Steusloff, Dick, Dröge 5, Kalfut 5, Langer 2, Rüdebusch, Summa 5(2), Schröder 2, Bitter 7, Menne, Rohde 3

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Tholen; Planck; Paltinat 4; Wilhelms 3(2), Helfers, Huckschlag 4, Hartwich, Göpel 1, Lemke 3, Mechau, Blum, Wünsch, Oroz 7(1), Kunz 4

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