Barsinghausen braucht noch Punkte

Foto: Uwe Serreck

Oberliga HVN
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Die Männer des HV Barsinghausen starten am Samstag (19.30 Uhr, Glück-Auf-Halle) gegen den Tabellenletzten HSG Plesse-Hardenberg in die zweite Saisonhälfte der Oberliga. Es ist noch das letzte Spiel der Hinrunde.

„Wir brauchen 20 Punkte zum Klassenerhalt“, rechnet Trainer Stefan Wyss vor, die Hälfte davon in der ersten Halbserie, fehlen also zunächst noch zwei Zähler. Die Gäste präsentierten sich zuletzt in aufsteigender Form. „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen“, fordert Wyss.

Den bisherigen Saisonverlauf bewertet er mit der Note 3-. Dies würde in der Schule die Versetzung bedeuten. Um auch in der Spielzeit 2020/2021 in der Oberliga dabei zu sein, „müssen wir mehr Kampfbereitschaft zeigen“, betont Wyss. Vor allem die Heimspiele müsse man unangenehmer für die Gäste gestalten. „Es gab Gegner, die sind geschlossener aufgetreten als wir", bemängelt der HVB-Trainer. Eine positive Wandlung zeigte seine Mannschaft im Kellerduell beim TV Stadtoldendorf und verdiente sich deshalb die Punkte. „Das brauchen wir noch mehr und vor allem im Training", betont der Coach. Den neuen Spielern stellt er durchweg ein positives Zeugnis aus. Begeistert ist Wyss von Torhüter Timo Wegner (s. Foto): „Durch seinen Ehrgeiz ist er eine absolute Bereicherung für uns. Timo hat geliefert." Ein toller Zugang sei auch Linksaußen Philipp Obrock, der viel Qualität im Abschluss und Tempospiel mitbringt. Kreisläufer Yannik Tiedgen benötige indes noch Zeit. „Er muss sich mehr einbringen und für sich entscheiden, wo er hin will", fordert der Coach. Noch nicht ganz da, wo ihn sich der Trainer wünscht, ist Johannes Narten. „Aber er hat bei uns auch eine etwas andere Rolle, als in Lehrte", gibt Wyss zu bedenken. Der Druck im Abstiegskampf ist ein anderer. Nach der starken Leistung des 31-Jährigen in Stadtoldendorf ist der Trainer überzeugt: „Hannes wird kommen."

Nach der etwas länger als geplanten Anlaufphase („Wir mussten uns auch erst kennenlernen") kommt die Mannschaft immer besser in Schwung. Vor allem weil die Abwehr gegenüber der vergangenen Saison verbessert ist. Auch im Angriff habe man die Möglichkeiten erweitert. „Es ist aber noch Luft nach oben“, weiß Wyss. Allerdings musste man die langwierigen Verletzungen wichtiger Spieler wie Lukas Müller und Fabian Wetzker verkraften. Ein Punkt stört den Trainer massiv. „Ich hätte erwartet, dass wir athletisch stärker sind. Da müssen wir zulegen“, formuliert er eine klare Erwartungshaltung an die Eigenverantwortung der Spieler.

Auch im Umfeld gilt es in vielen Bereichen zuzulegen, um den Verein für die Zukunft oberligatauglich zu machen. „Wir sind derzeit dabei, uns im medizinischen Bereich breiter aufzustellen“, verrät Teammanager Julian Frädermann. Auch im Bereich seien die Möglichkeiten längst nicht ausgereizt, zumal die Ansprache und Betreuung von Sponsoren eine immer größere Bedeutung hat. Positiv bewertet Frädermann indes die Zuschauerentwicklung: „Der Trend ist steigend. Aber es ist noch Luft nach oben.“ Beim jüngsten Weihnachtsspielfest des HVB-Nachwuchses suchte Frädermann das Gespräch das Gespräch mit vielen Eltern. „Ich denke, da ist viel Potenzial. Aber das wir durch Leistung heben“, sieht der Teammanager eine Holschuld der Mannschaft.

 

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