Recken glauben an ihre Chance

Foto: Uwe Serreck

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Am Wochenende wartet mit dem REWE Final Four in Hamburg ein Saisonhöhepunkt auf die TSV Hannover-Burgdorf. DIE RECKEN kämpfen mit Halbfinalgegner SC Magdeburg, dem THW Kiel und den Füchsen Berlin um den heiß begehrten Pokalsieg.

„Es ist doch völlig klar, dass wir nach Hamburg fahren, um den Pokal auch zu gewinnen. Keiner will das Finale verlieren oder bereits am Samstag seine Koffer packen“, beschreibt Timo Kastening die Ausgangslage.

Der Rechtsaußen und seine Mannschaftskollegen werden die Reise nach Hamburg allerdings stark ersatzgeschwächt antreten. Mit Mait Patrail, Lars Lehnhoff, Ilija Brozovic und Cristian Ugalde fallen vier Spieler sicher aus – zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Vincent Büchner. „Wir haben bei der Auslosung bereits gesagt, dass neben der Tagesform auch die Verletztensituation eine Rolle spielen wird. Leider hat es uns jetzt doch arg erwischt. Wir sind aber weit davon entfernt uns vorab geschlagen zu geben, sondern glauben an unsere Chance im Halbfinale gegen Magdeburg und werden versuchen, diese zu nutzen“, erklärt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Mit dem SC Magdeburg stellt sich den RECKEN ein Ligaschwergewicht in den Weg. „Magdeburg hat seine kleine Krise bereits gehabt und in den letzten Wochen sehr stabil und überzeugend gespielt. Wir müssen uns wahrscheinlich einige taktische Kniffe einfallen lassen, damit wir sie aus ihrer Komfortzone holen“, so Christophersen. „Magdeburg hat eigentlich keine Schwächen. Im Tempospiel sind sie in der Liga führend und haben jede Position doppelt gut besetzt. Es ist aber ein Spiel und in diesem kann immer alles passieren, so dass ich guter Dinge bin“, sagt Timo Kastening, für den es im direkten Duell gegen Matthias Musche, den aktuell führenden Torschützen in der DKB Handball-Bundesliga geht.

Helfen sollen den RECKEN in erster Linie die eigenen Fans, die bei der Premiere im Vorjahr für eine herausragende Stimmung sorgten. Dieses Mal werden wieder rund 2.000 RECKEN-Fans in der Barclaycardarena erwartet. „Unsere Fans müssen wieder ein Feuerwerk abbrennen, aber wir müssen auch dafür sorgen, dass der Funke überspringt“, weiß Timo Kastening. „Die Verbindungen zwischen Berlin und Magdeburg sind ja nicht die Besten, so dass sich die Fans der Füchse eventuell auch auf unsere Seite schlagen. Wenn wir dann noch die Kieler Schlachtenbummler hinter uns bringen, sind wir deutlich in der Überzahl. Was das bewirken kann haben wir schon des Öfteren gesehen“, hofft Christophersen auf Schützenhilfe.

Klar ist aber, dass die Mannschaft auf den Punkt performen muss. „Wir müssen an unser Limit gehen, wahrscheinlich sogar darüber hinaus, wenn wir ins Finale wollen. Wir haben uns den Startplatz im Halbfinale aber erarbeitet und die Jungs werden entsprechend heiß sein“, setzt Sven-Sören Christophersen darauf, dass Niedersachsens Spitzenhandballer zum Saisonhöhepunkt ihr bestes Gesicht zeigen.

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