Hagen überrascht in Göttingen, Northeim verliert

Foto: Lächler

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In der Göttinger Sparkassen-Arena gab es am Samstag einen Pokalnachmittag mit 2 interessanten Spielen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Im ersten Halbfinale traf der SCM auf den einheimischen NHC.

12 Minuten hielt der NHC mit, dann setzte sich der SCM auf Grund vieler Kreistreffer und Tore über Außen ab. Dafür verantwortlich waren Musa, Schmidt und Musche. Zur Halbzeit war den Northeimern beim Stand von 27:10 der Zahn gezogen. Vor allen Dingen schlechte Würfe aus dem Rückraum und zuwenig Druck vom Kreis sorgten für den Unterschied. Da half auch die Zuschauerunterstützung wenig, die Fans aus Magdeburg waren ebenfalls lautstark vertreten.

Doch in Halbzeit 2 war der NHC deutlich stärker. Ja die heimischen Mannen gewannen mit 16:14 die 2. Hälfte.  Dafür kann sich die Mannschaft nichts kaufen, aber sie gewann ihr Gesicht zurück. Die Northeimer spielten druckvoll und effizient und machten den Fans Freude. Natürlich war die Partie zur Pause entschieden und der SCM nahm seine Anstrengungen zurück, aber trotzdem war die 2. Halbzeit ein Teilerfolg des NHC, der die Halle zufrieden stellte.  Gesamt gesehen konnte der NHC Magdeburg aber nicht fordern, dazu war der Klassenunterschied zu deutlich. Einzige unschöne Szene war der berechtigte Platzverweis für E. Schmidt, der einen durchgebrochenen Spieler des NHC am Arm zurück rieß.

Die 2. Partie des Tages hieß Eintracht Hagen gegen HSV Hamburg und war deutlich ausgegeglichener und spannender.  Von Beginn an war das Match rassig und hatte Klasse. In der ersten Hälfte hatte Hagen ein plus auf der Position des Torhüters (Dresrüsse), konnte dies aber nicht nutzen, so daß es mit einem Remis  in die Pause ging. Auf Seiten der Hamburger war Jens Schöngarth auf Halbrechts eine Verstärkung, erzielte einige Tore.  Insgesamt machte die Hagener Abwehr den besseren Eindruck, aber Hamburg schaffte immer wieder den Ausgleich.

Nach Wiederbeginn konnte sich kein Team absetzen. Im Laufe der Partie wurde die Hagener Abwehr offener und Hamburg konnte sich jetzt in Szene setzen. Die Mannschaft führte in den letzten 15 Minuten oft mit 2 Treffern. Aber Hagen setzte immer nach und konnte ausgleichen. Unverständlich für den neutralen Zuschauer war der Wechsel im Hagener Tor zu Mahncke. Aber es ging gut. Beim Stand von 29:29 ging der Ball beim Angriff der Hagener ins Aus. Aber Hagen hatte die grüne Karte gelegt, so daß das Team noch einmal in Ballbesitz kam. Da waren noch 3 Sekunden zu spielen. Der Freiwurf wurde direkt verwandelt und der Rest war grün-gelbe Seligkeit. Die Halle in Göttingen feierte den Sieg des Underdogs.

 

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Letzte Aktualisierung: 19.09.2019 11:24:41
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