Gummersbach scheidet gegen Lübeck aus

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Beim ersten Pflichtspiel der Saison 2019/20 musste der VfL Gummersbach am Samstagabend seine erste Niederlage hinnehmen. Beim Ligakon-trahenten VfL Lübeck-Schwartau unterlagen die Oberbergischen in der Lübecker Hansehalle mit 20:25 (9:11) und schieden damit am ersten Tag des Viererturniers aus dem DHB-Pokal aus.

Vor allem die magere Torausbeute sollte den Ausschlag für die Niederlage geben.

Obwohl den Gummersbachern durch Alexander Hermann gleich im ersten Angriff das 1:0 gelang (1. Minute), fehlte ihnen in der Anfangsphase weitgehend die Präzision im Abschluss. Die Lübecker spielten dagegen vor ihrem heimischen Publikum frisch auf. Nach acht Minuten lagen die Oberbergischen bereits mit 2:4 hinten, ehe erneut Hermann den Anschlusstreffer erzielte (3:4, 9. Minute). Während die Abwehr der Blau-Weißen kompakt stand, kam die Offensive nicht richtig in Schwung. Drei Tore in Folge für die Lübecker brachten die Gummersbacher mit 3:7 ins Hintertreffen (15. Minute).
Nach einer Auszeit durch Torge Greve gelang es den Oberbergischen etwas mehr Ruhe ins eigene Angriffsspiel zu bringen. Bis zum 4:8 in der 21. Minute tat sich Gummersbach weiter schwer, ehe Fynn Herzig mit dem 5:8 (21. Minute) die Aufholjagd einläutete. Es folgten vier Tore hintereinander für den VfL aus Gummersbach, der es nun mehr und mehr verstand die Schwächen der Lübecker auszunutzen. Nach einer Parade von Filip Ivić war es Alexander Becker, der in Minute 27 den 8:8-Ausgleich erzielte. Erneut war es in der Folge allerdings die eigene Chancenauswertung, die den Oberbergischen im Weg stand, um den Gleichstand in die Halbzeitpause zu bringen. Stattdessen ging es für die Teams mit einem Spielstand von 9:11 in die Kabinen.

Auch der erste Treffer des zweiten Durchgangs gehörte dem VfL Lübeck-Schwartau, der sich bissiger und konzentrierter präsentierte. Bei den Gummersbachern reihten sich Fehler und Ungenauigkeiten aneinander, so dass die Heimmannschaft mit sechs Toren davonzog, ohne dabei jedoch zu brillieren (10:16, 41. Minute). Erst in der 43. Spielminute netzten die Blau-Weißen ihren zweiten eigenen Treffer in Hälfte zwei ein. Per Siebenmeter traf Tobias Schröter zum 11:16. Auch wenn der Knoten im Gummersbacher Angriff weiterhin nicht richtig platzen wollte, bemühte sich Greves Team weiter den Anschluss zu wahren. Den Drei-Tore-Anschluss besorgte Robin Haller mit dem 15:18 in der 50. Minute.
Der Beginn der Schlussphase gehörte jedoch wiederum den Lübeckern. Auf den 15:20-Rückstand antworteten die Blau-Weißen noch einmal mit dem 16:20 durch Tin Kontrec (53. Minute) und dem 18:22 durch Schröter (57. Minute). Immer wieder scheiterten die Oberbergischen aber an Lübecks Keeper Dennis Klockmann, so dass sich die Hausherren den Sieg schlussendlich nicht mehr nehmen ließen. Das 20. Gummersbacher Tor durch Lukas Blohme sollte das letzte für die Oberbergischen sein (20:23, 59. Minute), ehe Lübeck vor dem Schlusspfiff noch zwei Mal selbst traf (20:25, 60. Minute).
Der VfL Gummersbach ist damit aus dem Pokal ausgeschieden, während der Gastgeber des Viererturniers am Sonntag mit der SG Flensburg-Handewitt um den Einzug ins DHB-Pokal-Achtelfinale kämpfen wird. Die Flensburger zogen bereits am frühen Abend durch ihren 35:24-Sieg über die Mecklenburger Stiere Schwerin ins Finale des Viererturniers in Lübeck ein.

Für die Gummersbacher gilt damit volle Konzentration auf die Zweitliga-Saison, die am Samstag, den 24. August, um 18:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen TUSEM Essen in der SCHWALBE arena startet.

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