HSVH unterliegt Hagen

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Der Handball Sport Verein Hamburg unterliegt dem Drittligisten VfL Eintracht Hagen knapp mit einem Tor und fährt schon vor dem Finaltag des „First-Four"-Turniers des DHB-Pokals wieder in Richtung Heimat. Das Siegtor für Hagen fiel nach einem Freiwurf in der buchstäblich letzten Sekunde.

Eine Woche vor Ligastart unterliegt der HSVH vor 1075 Zuschauern in der Göttinger Sparkassen-Arena dem VfL Eintracht Hagen und scheidet aus dem DHB-Pokal aus. Nach einem lange ausgeglichenen Spiel hatte der VfL am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite und trifft in der letzten Spielsekunde nach einem Freiwurf zum Sieg.

Erstmals ging der HSVH als klassenhöheres Team im DHB-Pokal an den Start und hatte die ungewohnte Favoritenrolle. Der VfL war zwar nach der letzten Spielzeit aus der zweiten Liga abgestiegen, hat sich jedoch zur neuen Saison deutlich verstärkt. In den ersten Minuten der Partie zeichnete sich schnell ein deutliches Bild ab: Die Hagener spielten konzentriert und mit viel Druck auf das Hamburger Tor während sich das Team von Torsten Jansen den einen oder anderen Fehler erlaubte. So warf Finn Wullenweber zwar das erste Tor der Partie, doch ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung stetig. Nach einem 5:4 für den VfL Eintracht Hagen konnten die Hamburger zwar die 6:7-Führung markieren, doch schon in der 17. Minute setzten sich die Hagener wieder auf zwei Tore zum 10:8 ab. Doch der HSVH kämpfte sich zur Pause wieder auf ein 13:13-Unentschieden heran. Bei den Hamburgern zeigte sich Kreisläufer Niklas Weller sicher vom Siebenmeter-Strich und verwandelte in der ersten Halbzeit vier von vier Siebenmetern und auch Rückraumshooter Finn Wullenweber konnte drei Treffer zur Pause markieren.

Auch in der zweiten Halbzeit wechselte die Führung ständig. In der 45. Spielminute gelang dem Handball Sport Verein Hamburg dann zum ersten Mal in der Partie eine Zwei-Tore-Führung (21:19) durch den sehr gut aufgelegten Niklas Weller, der insgesamt mit 14 Toren glänzen konnte. Diesen Tore-Abstand konnte der HSVH jedoch lediglich bis zur 52. Minute wahren, ehe der VfL Eintracht Hagen mit einem Drei-Tore-Lauf in der 58. Spielminute zum 28:28 ausgleichen konnte und in der selben Minute den 29:28-Führungstreffer erzielte. So kam es drei Sekunden vor Schluss, beim Spielstand von 29:29, im rechten Rückraum zum letzten Freiwurf der Partie. Mit einem Wurf über den Block ins rechte untere Eck des Hamburger Tor krönte sich Hagens Kim Voss-Fels zum Spieler der Partie besiegelte das diesjährige Aus des Handball Sport Verein Hamburg im DHB-Pokal.

Am morgigen Sonntag trifft der VfL Eintracht Hagen am Finaltag des „First-Four"-Turniers im DHB-Pokal auf den Bundesligisten SC Magdeburg. Die Magdeburger konnten im ersten Spiel des Tages deutlich mit 41:26 gegen den Northeimer HC gewinnen. Anpfiff der Partie in Göttingen ist um 16.00 Uhr.

Statistik: van den Beucken, Kokoszka - Weller (14 Tore), Wullenweber (4), Tissier, Schöngarth (beide 3), Forstbauer (2), Fuchs, Gertges, Vogt (alle 1), Fick, Lackovic, Bergemann, Ossenkopp

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