Was ist drin in Brest?

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Ein Highlight folgt dem nächsten. Während sich die SG Flensburg-Handewitt erst am gestrigen Donnerstagabend mit ihrer Dauer-Erfolgsserie von einem Jahr einen weiteren Ruhmesplatz in den Annalen der DKB Handball-Bundesliga sicherte, geht es bereits am Samstag um 18 Uhr beim HC

Meshkov Brest darum, im ersten Achtelfinale der VELUX EHF Champions League eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel, das am Sonntag, 31. März, um 19 Uhr angepfiffen wird, zu erreichen. „Es wird ein schwerer Gang“, weiß SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Im Achtelfinale gibt es nun einmal keine leichten Gegner mehr.“

Die Bilanzen sprechen für die SG: Während der Kontrahent aus Weißrussland zuletzt vier Mal in Folge im Achtelfinale ausschied und noch nie zu den besten acht Teams in Europa gehörte, schaftte dies der deutsche Meister seit 2004 immerhin stolze elf Mal. Auch der direkte Vergleich fällt positiv aus. Auf den HC Meshkov traf die SG bislang im Achtelfinale der Serie 2016/17 und in der Gruppenphase 2017/18. Beide Male fuhr die SG zwei Siege ein. Allerdings war die Angelegenheit nur im November 2017 klar, als die Machulla-Truppe mit 37:30 siegte. Im März 2017, damals noch unter der Regie von Ljubomir Vranjes, musste die SG sogar bis in Schlussphase der zweiten Partie um das Erreichen des Viertelfinals zittern.

Spannend – um es mal so auszudrücken – ist der Zeitplan. Nach dem glatten 31:22-Erfolg gegen die SG BBM Bietigheim, drehte sich alles darum, dass die Spieler noch etwas essen und zeitig ins Bett kommen. Bereits am heutigen Vormittag hob in Sonderborg eine Chartermaschine ab, um den deutschen Meister über die Ostsee und Polen direkt ins weißrussische Brest zu befördern. „Wir nehmen es so, wie es ist“, erklärte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke vor dem Abflug. „Aber es kann doch nicht sein, dass es EHF und HBL nicht hinbekommen, dass man vor solchen Spielen zumindest 72 Stunden hat.“ Maik Machulla sah es ähnlich: „Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben. Aber wir kriegen das schon hin, es ist ja keine neue Situation für uns.“ Einen Vorteil erkannte Dierk Schmäschke: „Die Mannschaft kann sich ab Sonntag auf Magdeburg fokussieren.“ Dieses schwere Spiel steigt am Donnerstag – drei Tage vor dem Rückspiel gegen Brest.

Der HC Meshkov hat es wesentlich entspannter. Der weißrussische Meister absolvierte bereits am Sonntag sein letztes Liga-Spiel im März und kann sich – gefühlt – eine Ewigigkeit auf den Achtelfinal-Knüller vorbereiten. Im Sommer verpflichteten die Meshkov-Offiziellen den spanischen Altmeister Manolo Cadenas als Trainer. „Seine Mannschaft hat eine klare Linie“, erklärt Assistent Mark Bult. „Das Spielsystem hat ein osteuropäisches Gepräge mit vielen großen Spielern.“ Der hierzulande bekannteste Akteur ist Petar Djordjic. Er ging zwischen 2010 und 2017 immerhin fünf Jahre für die SG auf Torejagd. Der Halblinke erzielte in dieser Königsklassen-Saison bislang 26 Treffer. Erfolgreicher waren bislang nur der serbische Rechtsaußen Darko Djukic (51), das russische Rückraumass Alexsander Shkurinskiy (50), der kroatische Linkshänder Sime Ivic (46) und der kroatische Spielmacher Sandro Obranovic (34).

Fernsehen. Das Spiel wird ab 17.50 Uhr auf Sky Sport 2 „live“ übertragen.
Schiedsrichter. Mirza Kurtagic und Mattias Wetterwik (Schweden).
EHF-Delegierter. Pedrag Pavicevic (Montenegro).

 

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