RECKEN scheiden aus dem EHF Cup aus

Foto: Uwe Serreck

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Die Europapokaltour der TSV Hannover-Burgdorf in der Saison 2018/19 ist im Viertelfinale zu Ende gegangen. Nach der 26:34 Hinspielniederlage verloren DIE RECKEN auch das Rückspiel bei den Füchsen Berlin mit 30:28 (18:11).

Die Berliner komplettieren damit neben TTH Holstebro, dem FC Porto und dem THW Kiel das Finalturnier, was am 17. und 18. Mai in Kiel ausgetragen wird. "Unsere erste Halbzeit war heute nicht gut genug, daher konnten wir das Ergebnis aus der Vorwoche nicht korrigieren", sagte RECKEN-Trainer Carlos Ortega.

DIE RECKEN mussten in der Hauptstadt auf insgesamt vier Spieler verzichten. Neben den Langzeitausfällen Mait Patrail und Lars Lehnhoff konnten auch die beiden Rückraumspieler Fabian Böhm (Bauchmuskelprobleme) und Morten Olsen (Handgelenksverletzung) nicht mitwirken. Somit startete Trainer Carlos Ortega im Rückraum mit Pavel Atman, Kai Häfner, der die Position des Spielgestalters übernahm, und Nejc Cehte.

Das Angriffsspiel der RECKEN war in der Anfangsphase aber zu fehlerbehaftet und von unnötigen Abschlüssen geprägt. Diese nutzten die Berliner, um sich eine schnelle 4:1 (5.) Führung zu erspielen. Carlos Ortega wechselte schnell Hannes Feise für Nejc Cehte ein, doch Besserung kam zunächst nicht wirklich ins RECKEN-Spiel. Die Niedersachsen waren meist einen Schritt langsamer als die Füchse und gerieten folgerichtig mit 8:2 (10.) in Rückstand.

Mitte der ersten Hälfte fanden DIE RECKEN aber etwas besser in die Partie und konnten durch Treffer von Evgeni Pevnov, Cristian Ugalde sowie zwei Toren von Timo Kastening auf 10:6 (17.) verkürzen. Dieser Abstand von vier Treffern sollte in der Endphase der ersten Halbzeit erstmal bestehen bleiben, was auch daran lag, dass die Niedersachsen einige Tore in Überzahl erzielten. In den Schlussminuten bauten die Gastgeber den Vorsprung aber wieder auf 18:11 aus, was auch daran lag, dass sie in Nationaltorhüter Silvio Heinevetter einen starken Rückhalt hatten, der mehrere freie Wurfchancen der RECKEN zu Nichte machte.

In den ersten zehn Minuten im zweiten Spielabschnitt schafften es die Niedersachsen, sich nochmal etwas näher an die Gastgeber heranzukämpfen. In der Abwehr packten Pevnov, Thiele und Feise jetzt beherzt zu und vorne fanden DIE RECKEN auch besser den Abschluss. So brachte der dritte Treffer von Pavel Atman das 23:19 (41.). Der RECKEN-Aufwind währte allerdings nicht allzu lange, denn die Füchse brachten durch zwei Treffer von Jacob Holm wieder ein größeres Polster zwischen beide Teams.

In der Schlussphase gelang es den RECKEN aber nochmal, das Spiel deutlich spannender zu gestalten. Die Füchse wechselten kräftig durch und die Niedersachsen konnten daraus Kapital schlagen und den Rückstand auf 28:26 (58.) zu verkürzen. Berlins Mandalinic beendete aber die Torflaute der Hausherren und brachte den Heimerfolg unter Dach und Fach, obwohl Kastening und Feise die Gäste sogar noch auf 29:28 heranbrachten. Den Schlusspunkt markierte Hans Lindberg vom Siebenmeterpunkt, der zum 30:28 Endstand einnetzte."Die Ausgangslage war natürlich nicht positiv nach dem Hinspiel. Wir haben in beiden Spielen verdient verloren. Die Füchse waren besser und das müssen wir akzeptieren", so Kapitän Kai Häfner.

Der verdiente Sieg für die Füchse bedeutet gleichermaßen das Ausscheiden für DIE RECKEN aus dem europäischen Wettbewerb. Für die Niedersachsen geht es am kommenden Sonntag weiter, wenn es in der Swiss Life Hall (13.30 Uhr) zum Duell mit dem SC Magdeburg kommt.

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01.06.2019 00:00
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Letzte Aktualisierung: 22.05.2019 19:12:11
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