EHF-Cup Halbfinale ausgelost - Update

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Im Atlantik-Hotel Kiel fand am heutigen Dienstag die Auslosung für die Halbfinalpartien beim Akquinet EHF Final 4 um den EHF-Pokal statt. Die beiden Bundesligisten, gehen sich im Halbfinale noch aus dem Weg. Ein rein deutsches Finale ist somit möglich.

Der THW Kiel trifft am 17. Mai im Halbfinale des EHF-Cups auf den dänischen Vertreter TTH Holstebro. Im zweiten Halbfinale bei den AKQUINET EHF Cup Finals in der Kieler Sparkassen-Arena wird der Titelverteidiger Füchse Berlin vom FC Porto Sofarma aus Portugal gefordert. fordern. Das ergab die Auslosung des Finalturniers am Dienstag im Kieler Hotel Atlantic. "Ich bin sehr zufrieden mit der Auslosung und freue mich auf das Spiel", sagte THW-Trainer Alfred Gislason. "TTH ist ein Top-Team, und wir müssen einen richtig guten Tag haben, um in das Finale einzuziehen."

Ein Höhepunkt der Auslosungs-Zeremonie im "Atlantic" Hotel, das während der AKQUINET EHF Cup Finals unter anderem die Mannschaften und Offizielle beherbergen wird, war die Präsentation des EHF-Pokals: Die rund 18 Kilogramm schwere Trophäe, die in jedem Jahr neu designt wird, ist ab sofort das Ziel aller vier Teilnehmer. Enthüllt wurde diese von EHF-Vizepräsident Henrik La Cour und Klaus-Dieter Petersen. Die THW-Legende, die bei allen drei bisherigen EHF-Cup-Titeln als Kreisläufer mitwirkte, bestaunte das Kunstwerk aus Silber: "Der Pokal würde optisch gut zu Kiel passen, sieht ein bisschen nach Wind und Wellen aus. Ich hoffe, dass die Trophäe auch nach dem 18. Mai in Kiel zu bestaunen sein wird."

Zuvor hatte Ralf Hegedüs, Leiter des Sportamtes in Kiel, die Club-Repräsentanten und Medienvertreter im Namen der Stadt begrüßt. "Der THW ist das Herz der Sportstadt Kiel. Ich bin mir sicher, dass die AKQUINET EHF Cup Finals ein großartiges Event werden. Und wir sind der EHF dankbar, dass wir diese Sport-Party in Kiel haben werden." Lutz W. Tschense, CEO des Namenssponsors "Akquinet" betonte die Gemeinsamkeiten zwischen seinem Unternehmen und dem Handball: "Wir haben eine starke Verbindung zum THW Kiel. Wir lieben Handball und sind fest davon überzeugt, dass Sport und IT hervorragend zusammenpassen. Beides lebt von Energie und Dynamik. Wir engagieren uns bei den AKQUINET EHF Cup Finals, um neue Teamplayer für unsere Mannschaft begeistern zu können."

Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter des THW Kiel und Kopf des Kieler Organisationskomitees, erklärte: "Wir wollten die AKQUINET EHF Cup Finals unbedingt nach Kiel holen, und wir sind froh, dieses Turnier jetzt ausrichten Wir wollen jetzt gemeinsam mit der EHF ein großes Handball-Event veranstalten und freuen uns auf eine großartige Atmosphäre in der Sparkassen-Arena", sagt Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter des THW Kiel und Kopf des Kieler Organisationskomitees. Henrik La Cour betonte, dass "die vier Teilnehmer ein wirkliches Handball-Spektakel garantieren. Ich bin überzeugt davon, dass viele tausend Fans rund um dem Globus den AKQUINET EHF Cup Finals entgegen fiebern."

Dann machten sich La Cour und Hegedüs an die Auslosung - und "erfüllten" letztlich gemeinsam mit der Glücksfee Fortuna den Wunsch Gislasons, nicht schon im Halbfinale auf die Füchse Berlin zu treffen: "Wir haben zuletzt sehr häufig gegen die Berliner gespielt, deshalb hätte ich lieber Holstebro im Halbfinale." Für den Isländer hätte ein Titelgewinn "persönlich eine sehr große Bedeutung. Mit dem EHF-Pokalsieg 2001 mit dem SC Magdeburg startete meine Trainer-Karriere vor 18 Jahren richtig durch. Es ist eine große Ehre, dass wir jetzt das Final-Turnier austragen dürfen. Wir wollen unbedingt das Finale erreichen, aber es wird nicht einfach, wenn man die anderen Mannschaften betrachtet." Team Tvis Holstebro, das mit Magnus Bramming (89 Treffer) den besten Torschützen des Wettbewerbs in seinen Reihen hat, gewann bereits 2013 Bronze im EHF-Cup und freut sich über die kürzeste Anreise aller Teilnehmer - mit Ausnahme des THW Kiel: "Wir rechnen mit rund 200 Fans, die uns in Kiel unterstützen werden", sagte Line Kristoffersen von TTH Holstebro. "Wir sind ein bisschen traurig über die Auslosung, denn wir wollten eigentlich erst im Finale auf den THW Kiel treffen. Jetzt hoffe ich, dass wir überraschen können."

Der FC Porto, der in den bisher acht Spielen des Wettbewerbs seit der Gruppenphase ungeschlagen geblieben ist, ist die erste portugiesische Mannschaft überhaupt, die sich für ein Final-Four-Turnier in Europa qualifizieren konnte. "Das macht uns unglaublich stolz", sagte Armando Leitao vom FC Porto. "Die Füchse sind ein sehr starker Gegner, aber wir wollten gegen eine deutsche Mannschaft spielen." Stefan Güter vom Hauptstadt-Club erklärte, dass man nach Kiel reise, um den Titel zu verteidigen: "Wir brauchen zwei gute Matches in Kiel, um aus dieser bisher so schwierigen Saison eine gute Saison zu machen,. Aber der FC Porto hat eine starke Mannschaft und dieses Jahr bereits den SC Magdeburg und Saint Raphael eleminiert. Wir sind gewarnt und werden vorbereitet sein."

Halbfinalpaarungen EHF-Cup 2019:

TTH Holstebro - THW Kiel
Füchse Berlin  - FC Porto

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Letzte Aktualisierung: 22.05.2019 18:53:18
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