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Di, Dez
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Packende Partie gegen Brest

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Pokal international
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Mit ihrer ersten November-Partie machte die SG Flensburg-Handewitt erstmals in dieser Saison die Erfahrung einer Punkteteilung. Nach dem 29:29 (13:11) gegen den HC Meshkov Brest lautet die Bilanz in der EHF Champions League: 11:3 Punkte. Die besten Torschützen waren Göran Sögard, Marius Steinhauser und Magnus Jöndal.

Es ertönte „Auf in den Kampf“, aber es war nur in der Dunkelheit ansatzweise wie immer. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte erlebte die „Hölle Nord“ eine Geisterkulisse. Nach nur 28 Sekunden die erste Aufregung, als Simon Hald auf der Bank Platz nehmen musste. Mit seinem Arm hatte er den wieselflinken Stas Skube am Kopf erwischt und bekam sofort eine Zeitstrafe. Die zehnte Minute war die von Göran Sögard, der mit einem Doppelschlag das 5:3 markierte. Er war in die Aufstellung gerutscht, da Jim Gottfridsson früh am Oberschenkel behandelt werden musste. Die SG führte die meiste Zeit. Marius Steinhauser, der diesmal die rechte Außenbahn berannte, erzielte das 8:6. Nach knapp 20 Minuten operierte Maik Machulla mit zwei Spezialisten-Wechsel: Simon Hald und Jacob Heinl bildeten den Mittelblock der 6:0-Abwehr. Im Rückraum mischte nun Franz Semper mit, der zum 13:11 durchbrach. Das Zwei-Tore-Polster hielt bis zur Pause, da Torbjörn Bergerud mit seiner neunten Parade einen Wurf aus der Nahdistanz entschärfte.

Mit dem ersten Angriff des zweiten Durchgangs besorgte Göran Sögard das 14:11 und gab damit den Takt für die nächsten Minuten vor: Die SG schien das Heft fest in der Hand zu haben. Und als Brest auf 18:17 heranrückte hatte Marius Steinhauer zwei gute Antworten parat: vom Kreis und vom rechten Flügel. Der Gast steckte keineswegs auf. Selbst eine Doppelparade von Torbjörn Bergerud konnte die gegnerische Aufholjagd stoppen. Der HC Meshkov glich zum 23:23, und Maik Machulla trommelte seine Jungs zusammen. Nach dem Team-Timeout hieß die Losung in der Abwehr: 5:1. Göran Sogard deckte in der Spitze und fand auch zwei Mal die Lücke in der gegnerischen Abwehr. 26:24! Das Ding war aber noch längst nicht gelutscht. Brest meldete sich zurück. Zwei Minuten vor Schluss hieß es tatsächlich 27:28. Marius Steinhauser behielt die Nerven und traf zum Ausgleich. Doch auch Baranau war nervenstark und verwandelte einen Siebenmeter. Nur noch zehn Sekunden. Eine Blitz-Kombination und der Ball landete bei Franz Semper, der noch einen Punkt rettete.

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