Füchse verpassen Final Four

Foto: Lächler

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Die Füchse Berlin unterliegen im Viertelfinale des DHB-Pokals mit 30:33 (16:14) bei der MT Melsungen. Somit verpasst das Team von Velimir Petkovic den Sprung ins REWE Final Four nach Hamburg und kann mit den EHF-Finals im heimischen Fuchsbau nur noch ein Endturnier erreichen.

Kapitän Hans Lindberg war mit zwölf Treffern der erfolgreichste Torschütze der Begegnung.

Hans Lindberg eröffnete mit einem Treffer von Rechtsaußen, doch diesen konnte Julius Kühn noch direkt zum 1:1 ausgleichen. Allerdings war dann weiterhin Kapitän Lindberg die prägende Person auf dem Feld und erzielte in der fünften Spielminute mit seinem vierten Treffer das 4:1 für den Hauptstadtclub. Bis zur zehnten Minute legte er noch zwei Treffer nach und die Berliner führten mit 7:3. Doch auch die gastgebende MT fand sich nun im Angriff besser zurecht und so stand es nach 16 Spielminuten 10:7.

Dann kamen die Hausherren besser ins Laufen und die Berliner mussten in der 24. Spielminute das 12:12 hinnehmen. Daraufhin reagierte Velimir Petkovic mit einer Auszeit. Frederik Simak verwandelte im Anschluss direkt zum 13:12. Dann fanden sich die Berliner in doppelter Überzahl wieder und Tim Matthes nutzte dies zum 14:12. Der Vorsprung konnte letztlich auch mit in die Kabine genommen werden. Beim 16:14 ging es in die Halbzeitpause.

In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Abstand und somit lag der Hauptstadtclub nach 35 Spielminuten mit 19:17 in Front. Doch zwei Minuten später schaffte Melsungen den Ausgleich zum 19:19. Danach sah Mijajlo Marsenic die rote Karte und die Berliner mussten daher in den letzten 20 Minuten ohne den Kreisläufer auskommen. Das Spiel bewegte sich nun zunächst auf Augenhöhe, doch in der 46. Spielminute konnte die MT Melsungen beim 22:24 erstmals mit zwei Toren in Führung gehen.

Die Füchse gerieten in den folgenden Minuten weiter ins Hintertreffen so stand es in der 52. Spielminute 24:28 in Kassel. Doch durch einen Doppelschlag von Hans Lindberg arbeiteten sich die Berliner binnen zwei Minuten auf 26:28 heran. Auch in der 58. Spielminute waren es noch die beiden Treffer Unterschied. Doch dann traf Kai Häfner zum 29:32 und am Ende unterliegen die Berliner mit 30:33 in Melsungen und verpassen somit den Einzug ins REWE Final Four.

Füchse Berlin – MT Melsungen 30:33 (16:14)
Heinevetter, Milosavljev; Wiede, Holm 5, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg 12/5, Simak 1, Müller 1, Matthes 4, Kopljar, Koch 1, Marsenic 2, Drux 4

Jakov Gojun (s. Foto):
Es war ein echt sehr schweres Spiel heute. Die ersten 20 Minuten waren von uns richtig gut. Wir sind da mit drei Toren konstant in Führung. In der zweiten Halbzeit tut uns dann die rote Karte gegen Marsenic richtig weh, da wir dadurch in der Abwehr nicht mehr so agieren konnten. Am Ende verlieren wir dann leider dieses schwere Spiel. Allerdings geben wir trotzdem weiterhin Gas und fokussieren uns jetzt auf Hannover in der Bundesliga.

Tim Matthes:
Es ist heute extrem bitter, da wir natürlich unbedingt ins REWE Final Four einziehen wollten. Ich denke uns ist es heute nicht gelungen unsere Abwehr so agieren zu lassen wie vergangenen Donnerstag im Bundesligaheimspiel gegen Melsungen. Jetzt ist der erste Wettbewerb für uns vorbei, aber wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen, da es am Sonntag in Hannover direkt weitergeht.

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Letzte Aktualisierung: 07.12.2019 05:11:49
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